Weblog

  1. Definition:

    Der Begriff Weblog (oder aber auch Blog) stammt aus der Wortkreuzung des World Wide Web und Log (für das Logbuch). Unter einem Weblog versteht man ein meist öffentliches Tagebuch, welches häufig von einer Person betrieben wird (dem sog. Blogger oder Web-Logger). Hier werden meist Aufzeichnungen, Sachverhalte oder Gedanken niedergeschrieben, die chronologisch geordnet sind (der neueste Eintrag befindet sich immer oben). Die Einträge in diesem Weblog können von allen Lesern kommentiert werden.

    Weblogs sind normalerweise immer über browserbasierte Administrationssystemen zu steuern. http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

  2. Welche Anbieter gibt es? Wodurch unterscheiden sie sich?

    Auch bei den Weblog-Anbietern wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen unterschieden. Sie unterscheiden sich im wesentlichen in ihrer Form, ihrem Umfang und der Anpassungsfähigkeit der erstellbaren Blogs.

    Zu den größten Anbietern gehören jedoch nach wie vor Blogspot und WordPress.

    Hier eine Liste mit einigen Anbietern:Bild

  3. Weblog am Beispiel von WordPress:

    WordPress ist eine der freien/kostenlosen Software. Sie bietet das Verwalten von Inhalten einer Website (Texten, Bilder, Videos) an. Diese Software ist besonders für einen Weblog geeignet, da es hier möglich ist, die Beiträge in Kategorien zu ordnen. Als Leser hat man die Möglichkeit, Kommentare zu den Beiträge zu verfassen. Weiterhin besteht hier die Chance, dass die Kommentare, bevor sie endgültig veröffentlicht werden, erst geprüft und dann freigeschaltet werden. Außerdem bietet diese Software die Verwaltung der Benutzerrollen an, d.h. der Administrator kann entscheiden, wer Follower, Autor oder auch Administrator ist (somit wird auch festgelegt, welche Rechte jeder hat).

    Natürlich kann man sich die Gestaltung des Weblogs auch aussuchen. Farben, die Art der Schrift und der Hintergrund können individuell gestaltet werden.

  4. Ist die Nutzung von Weblogs in Bibliotheken geeignet?

    Die Nutzung von Weblogs ist gut geeignet für die Öffentlichkeitsarbeit in Bibliotheken. Den Nutzern wird damit die Möglichkeit gegeben, persönlicher mit den Bibliotheken in Kontakt zu treten, z.B. durch die Kommentarfunktionen. Jedoch zieht dies auch einige Nachteile nach sich. Es kann dazu kommen, dass die Kommentarfunktion dazu genutzt wird, inhaltlich nicht passende Einträge zu verfassen oder dass auch Spamnachrichten dadurch verschickt werden. Weil ein Weblog immer aktuell sein sollte, ist dies natürlich mit viel Arbeit verbunden. Daher sollte immer abgewägt werden, ob sich der Aufwand auch für die eigene Bibliothek rechnet.

  5. Stärken/ Schwächen:

    Viele Anbieter haben ein sehr vielfältiges Angebot, sodass man als Nutzer sehr viele Gestaltungsfreiheiten hat. Ebenso sind viele Weblogs einfach zu handhaben, was ebenfalls positiv hervorzuheben ist. Man muss jedoch auch sagen, dass man sich mit den verschiedenen Programmen beschäftigen muss, da man eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt, um alle Funktionen optimal nutzen zu können. Außerdem muss man sich mit dem Editor auseinandersetzen, da dieser anders ist, als z.B. Microsoft Word. Darauf mich man sich erst mal einstellen.

  6. Fazit:

    Ein Weblog ist ein Web 2.0-Dienst, der vor allem auch für Bibliotheken sinnvoll ist. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit bietet er viele Möglichkeiten zur Gestaltung und es ist ein gutes Mittel, um in einen persönlicheren Kontakt mit den Nutzern zu treten. Dementsprechend würden wir einen Weblog in Bibliotheken empfehlen.

 

 

 

 

QUELLEN:

http://www.itwissen.info/definition/lexikon/weblog-Blog-Weblog.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

http://bloganbieter.de/bloganbieter

http://de.wordpress.org/

http://www.bibliotheksportal.de/themen/web20/weblogs.html#c1247

 

Last.fm – Musik entdecken leicht gemacht

Wäre es nicht schön bei der heutigen Musikvielfalt immer neue Lieder und Interpreten zu finden, die genau zum eigenen Musikgeschmack passen und von denen man vorher am besten noch nie etwas gehört hat?

Spotify, Soundcloud & Co bieten ihren Nutzern immer öfter Dienste um genau dieses Ziel zu erreichen. Es geht nicht mehr nur darum die riesigen Musikdatenbanken zu nutzen und dadurch Musik frei zu streamen. Nein, es geht auch darum, schnell möglichst passende neue Musik für sich zu entdecken. Dafür gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Freunden, aber auch Musikern oder Prominenten zu folgen, um so informiert zu werden welche Musik diese Leute gerade hören. Ebenso hat man die Möglichkeit sich die privaten Playlists anderer Nutzer anschauen. Man versucht also möglichst viele Daten aller Musikfans sichtbar zu machen, um es den Nutzern der jeweiligen Dienste zu ermöglichen Inspiration bei Anderen zu finden.

Ein ganz spezieller Dienst der diese Möglichkeiten ebenfalls anbietet ist Last.fm. Dieser Anbieter bezeichnet sich selbst als der “weltweit größten Musikkatalog“ und bietet seinen Nutzern einen Empfehlungsdienst und eine personifizierte Webradioanwendung. Man registriert sich mit einer E-Mail Adresse auf der lastPlattform und erstellt erst einmal ein ausführliches Musikprofil über alle Interpreten, die man gerade gerne hört. Die Bands sind in einer großen Datenbank erfasst und können von allen Usern frei getaggt werden. Dadurch entstehen dann Verknüpfungen zum jeweiligen Genre oder zu ähnlichen Interpreten, die einem als Empfehlung angezeigt werden. Auch die Mitarbeiter von Last.fm arbeiten kontinuierlich an dieser Datenbank, um die Qualität der Empfehlungen garantieren zu können. Natürlich findet man aber trotzdem hin und wieder unpassende Tags, die Nutzer hinterlassen haben, um ihre Kritik an mancher Musik zu verewigen.

tama impala

Die Plattform ist relativ unkompliziert gestaltet, enthält alle gängigen Interpreten und Musikrichtungen und bietet auch eine Möglichkeit sich mit Usern mit ähnlichem Musikgeschmack zu vernetzen.  Dafür gibt es nämlich die Funktion „musikalischer Nachbar“, durch den jeder Nutzer auf andere Personen in der Community aufmerksam gemacht wird, die den eigenen Musikgeschmack teilen. Zusätzlich gibt es auch noch passende Event- und Konzertempfehlungen.

Last.fm bietet also schon eine ganze Menge. Das eigentliche Herzstück dieser Plattform  war zu Beginn jedoch eine Webradioanwendung. Man gibt einen Künstler oder ein Genre an und Last.fm stellt kostenlos einen Radiosender zusammen, der ausschließlich Musik passend zu den eigenen Angaben spielt. Überwiegend funktioniert dieser Dienst ganz gut.

Um jedoch ein möglichst gutes Endergebnis zu bekommen, muss man seine eigenen Hörgewohnheiten so detailliert wie möglich angeben. Last.fm hat dafür eigens ein Plug-In zur Verfügung gestellt, dass sich in die unterschiedlichsten Musikplayer wie Winamp, ITunes oder den Windows Media Player einklinkt und jeden gespielten Song an Last.fm weitervermittelt. „Srobbeln“ wird dieser Vorgang auf der Seite genannt und wird laut Angaben auf der Homepage auch von vielen Usern der Community genutzt.

Dieses Plug-In ist natürlich sehr komfortabel für jeden Nutzer, da seine Vorlieben automatisch weitergeleitet werden und das System von Last.fm dadurch immer auf dem neusten Stand bleibt. Trotzdem ist es auch kritisch zu bewerten, dass ein weiterer Anbieter im Netz große Mengen an persönliche Daten abspeichert, für sich auswerten kann und diese vielleicht an Dritte verkauft. Zwischenzeitlich gab es auch immer wieder Spekulationen das Daten an große Musikkonzerne weitergegeben wurden, damit diese die Daten für ihre Untersuchungen über Hörverhalten spezieller Personengruppen mitnutzen konnten. Bewiesen wurden diese Anschuldigungen jedoch nie ganz und manche Nutzer stellen auch in Frage was denn so schlimm daran wäre, wenn seine Daten in andere Hände gelangen. Viele Nutzer machen im Netz aber auch deutlich, dass Sie mit solch einem Datenaustausch gar nicht einverstanden wären.

Fazit

Last.fm scheint ein wirklich nützlicher Dienst für Musikbegeisterte zu sein, die auf der Suche nach neuen Anregungen sind. Auch das Webradio ermöglicht ein individuelles Angebot für den jeweiligen Musikfan und funktioniert gut. Zusätzlich bietet die Seite eine wirklich große Community und viele kleine Extras wie die Konzertempfehlungen. Trotzdem wäre es meiner Meinung nach problematisch diesen Dienst zum Beispiel den Kunden der Hoeb4U zu empfehlen. Gerade diese Nutzergruppe hätte bestimmt ein großes Interesse an diesem Dienst, aber als Empfehlungsgeber kann man  nicht dafür garantieren wie genau der Datenschutz bei diesem Anbieter eingehalten wird. Daher sollte sich jeder selbst darüber klar werden welchen persönliche Nutzen oder Mehrwert dieser Musikempfehlungsdienst und das Webradio für Ihn haben und wie viele seiner Daten er dafür bereitstellen möchte. Alternativ gibt es noch eine Vielzahl an anderen ähnlichen Diensten, die weniger oder keine persönlichen Daten speichern, dagegen jedoch kostenpflichtig oder schlechter entwickelt sind.

 Quellen

http://www.lastfm.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Last.fm

http://www.musiker-knowhow.de/356-gibt-lastfm-nutzerdaten-an-die-riaa-weiter.html

http://www.chip.de/downloads/Last.fm_17454231.html

RSS-Feeds

rss-icon_65a531Durch eine RSS-Funktion (engl. Really Simple Syndication = wirklich einfache Anwendung) auf einer Homepage kann der Nutzer diese Seite so zu sagen abonnieren. Das bedeutet, dass er regelmäßig über Änderungen auf der Homepage informiert wird. Diese Mitteilungen über veränderte Inhalte werden RSS-Feeds genannt.

Die Feeds können entweder eine Schlagzeile mit einem kurzen Textauszug und dem Link zur Orginalseite oder komplette Inhalte (Volltext-RSS) beinhalten. Mit Hilfe von RSS-Channels findet die Versorgung der Adressaten und die Gliederung in unterschiedliche Themengebiete statt.

RSS-Feeds werden oft auf Internetseiten angeboten, die sich oft verändern. Wie zum Beispiel Nachrichtenseiten wie Spiegel-Online oder ähnlichen. Auch Twitter bietet die Möglichkeit einen RSS-Feed zu abonnieren, um über neue Twitterbeträge informiert zu werden. Jedoch wird kein RSS-Channel für die Wiedergabe benötigt, da der TweetBeep einem stündlich eine E-Mail schreibt und eine Zusammenfassung der Tweets bietet.

Auf Internetseiten von Bibliotheken kann ein RSS-Feed sinnvoll sein, um Änderungen im Katalog bekannt zu machen. Für die Bibliotheksnutzer ist es so einfacher einen Überblick über die Geschehnisse in der Bibliothek zu behalten. Aber auch Bibliotheksportale profitieren von dieser Technik, da das Fachpublikum leichter, bequemer und schneller über Neuerungen, Anmerkungen oder Entwicklungen unterrichtet werden kann.

Eine große Hilfe sind die RSS-Feeds bei der Kundenbindung, da regelmäßig Neuigkeiten verbreitet werden und somit eine ständige Präsenz besteht. Jedoch muss bedacht werden, dass die Nutzer der Feeds sich eine Sofware herunterladen müssen, um diese überhaupt abrufen zu können.  Da nicht in jedem RSS-Channel die Feeds so dargestellt werden können wie es geplant ist, kann es zu Komplikationen bei der Nutzung auftreten. Für den privaten gebrauch sind die RSS-Feeds meiner Meinung nach nicht so sinnvoll, weil man über andere Angebote, wie Twitter oder Facebook, mittlerweile ebenfalls gut und einfacher über Themen die einen interessieren informiert wird. Hilfreich können die Feeds allerdings im Berufsleben sein, denn hier werden oft Informationen zu spezielleren Themengebieten gefordert, die ein entsprechendes Fachpublikum schnell und großflächig erreichen sollen.

Quellen:

Internetquellen:

Twitter – Die Welt des Zwitscherns!

twitterTwitter ist ein Mikroblogging-Dienst, der den Nutzern die Möglichkeit bietet Neuigkeiten oder Informationen im Netz zu verbreiten und zu veröffentlichen. Twitter bedeutet auf Deutsch „zwitschern“, weshalb es sich bei dem Logo um einen blauen Vogel handelt.

Die so genannten Tweets (Beiträge) sind auf 140 Zeichen beschränkt, um zu bezwecken, dass die Informationen möglichst knapp und auf den Punkt gebracht werden, damit den Lesern eine einfache und schnelle Übersicht geboten wird. Als Follower abonniert man die Tweets anderer Nutzer und kann diese anschließend auf seiner eigenen Timeline wieder finden. Die angezeigten Tweets werden dann in chronologischer Reihnfolge wieder gegeben. Somit ergibt sich eine Übersicht über Themen, Personen oder Nachrichten die einen interessieren. Tweets, die einem besonders gut gefallen oder deren Thematik einem besonders wichtig erscheint kann man mit der Vergabe eines Sternes faven (favorisieren). Beiträge mit besonders vielen Sternen stoßen bei der Usergemeinde demnach auf großen Anklang, Tweets mit weniger Sternen hingegen interessieren die User weniger. In einem Tweet kann Bezug auf einen anderen User genommen werden, in dem ein @ unmittelbar vor den Usernamen gesetzt wird. Dieser Beitrag ist dann öffentlich für jeden zu sehen. Um nur einen bestimmten User anzusprechen sollte die Funktion der Direct Message (DM) verwendet werden. Solche direkten Nachrichten können jedoch nur an Twitterer geschichkt werden, die einem selbst auch folgen, um Missbrauch möglichst zu vermeiden. Bei kompletter Wiederholung eines Tweets muss man vor den ursprünglichen Tweet ein RT für einen Retweet einsetzen. Somit wird ein anderer Nutzer zitiert und der Tweet kann weitergeleitet werden. In vielen Beiträgen findet man oft eine #, die direkt vor ein Wort gesetzt wird. Diese Raute ist ein so genannter Hashtag, mit dem man das nachstehende Wort verschlagworten kann. Die Grundidee von Twitter ist es seine Umwelt darüber zu informieren was man gerade macht. Im Fokus steht zunächst die Kommunikation mit Freunden, Verwandten und Kollegen. Mit der Zeit hat sich Twitter jedoch auch bei Firmen und Organisationen etabliert, weshalb die Kommunikation mit Kunden ebenfalls eine weitere Zielgruppe erfasst.Twitter kann aktuell ca. 232 Millionen aktive Nutzer verzeichnen (stand September 2013), welche jedoch auf unterschiedliche Art und Weise diesen Mikroblogging-Dienst nutzen.

Zum einen gibt es die reinen Twitterer, welche die Frage „Was machst du gerade“ wörtlich nehmen und ihren Followern mitteilt was sie gerade essen, was sie gerade machen oder was sie gerade freut bzw. ärgert. In der Regel haben diese Nutzer eine eher kleine Follower-Gemeinde.

Des Weiteren gibt es die Blogger, die Blogeinträge auf Twitter veröffentlichen, die keinen eigenen Blogeintrag in ihrem eigenen Blog wert sind, weil sie zu kurz sind. Sie nutzen Twitter aber auch, um auf bestimmte Blogeinträge ihrer Blogs zu  verweisen, weil sie hierrüber weitaus mehr Leute erreichen und so Kommentare zu ihren Einträgen erhalten.

Als letzten Typ gibt es die Firmen und Organisationen, die über Twitter Kunden, Konsumenten und Interessierte ansprechen. Sie benutzen Twitter hauptsächlich dazu über Änderungen, Neuheiten oder Veranstaltungen zu informieren. Im Oktober 2013 wagte Twitter den Gang an die Börse, kann jedoch nicht zu hohe Gewinne erzielen wie „Facebook“ ein Jahr zu vor, was vermutlich daran liegt, das die Anzahl der registrierten User weit unter der Anzahl von Facebook liegen und kein konkret ausgearbeitetes Geschäftsmodell besteht.

Screenshot (2)Die Anmeldung bei Twitter ist sehr einfach. Man muss sich zunächst seinen vollständigen Namen angeben und sich anschließend für einen einzigartigen Usernamen, der nicht länger als 15 Zeichen sein darf zulegen. Dann muss man nur noch seine E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben und schon ist man registriert.

Screenshot (3)

Das Design lässt sich anschließend individuell anpassen. Hier zeige ich Euch als Beispiel meine eigene Twitterseite, welche ich mir zum besseren Verständnis für diesen Fachartikel angelegt habe.

Twitter bietet seinen Nutzern einige Vorteile. Das Twittern ist eine neue Form des virtuellen Zusammenlebens, welche jedoch nur realisierbar ist, wenn auch deren Freundeskreis und Umfeld an virtuellen Netzwerken interessiert sind. Bekanntschaften weltweit lassen sich dadurch beispielsweise besser aufrechterhalten. Für Firmen und Organisationen ist eine ideale Art und Weise sich einer Web 2.0-affinen Community besser zu näheren und somit eine weiter Zielgruppe zu erschließen. Dies ist gerade für große Bibliotheken eine gute Möglichkeit ihre Nutzer zu erreichen, da die Studenten und jüngeren Nutzer sich viel mit Social-Media auseinandersetzten und diese Dienste in ihrem Alltag verwenden. Ein Beispiel wäre die Twitter-Seite der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg https://twitter.com/StabiHH. Screenshot (1) Negativ zu betrachten ist jedoch, dass es gerade von Personen von öffentlichem Interesse viele Fake-Accounts bestehen, die somit die Persönlichkeitsrechte der Prominenten verletzten. Auch der Datenschutz ist nicht immer gewährleistet, weshalb man sich zunächst gründlich die Nutzungsbedingungen durchlesen sollte.

Abschließend lässt sich sagen, dass Twitter den Nutzern viele Möglichkeiten bietet in regelmäßigem Kontakt mit Freunden, Bekannten und Verwandten zu bleiben, gerade wenn sich diese an unterschiedlichen Orten befinden. Auch für Unternehmen bietet Twitter viele Möglichkeiten, wenn es richtig genutzt wird. Es sollte jedoch stark darauf geachtet werden in welchem Rahmen man diesen Dienst nutzen möchte und wie viel man über sich Preis geben möchte. Auch ein Unternehmen Twitter einführt, sollte es sich vorher klar machen, was online gestellt wird und worauf man besser verzichten sollte, denn jede Information kann von jedem gelesen werden.

Quellen:

Internetquellen:

Literaturnachweise:

  • Twitter : mit 140 Zeichen zum Web 2.0 / Nicole Simon, Nikolaus Bernhardt – 2008
  • Das Twitter-Buch / Tim O´Reilly und Sarah Milstein – 2009

Online-Tutorials

1.    Definition

Mit einem Tutorial im ursprünglichen Sinne wird ein Dokument bezeichnet, das dem Nutzer einer Software eine Einführung in die wichtigsten Funktionen des Programms gibt.

Heutzutage versteht man unter Tutorials aber kaum noch reine Textdateien, sondern multimediale (Ton, Bild und Schrift) Dateien. Es gibt mittlerweile Tutorials zu den verschiedensten Themen, es handelt sich dabei immer um eine Form der Anleitung oder Einführung, die Schritt-für-Schritt nachvollzogen werden kann.

Tutorials können einerseits rein informierend sein, d.h. dass sie dem Nutzer Lerninhalte nur präsentieren (z.B. Videos, Texte), andererseits gibt es auch viele interaktive Tutorials, bei denen der Nutzer aktiv Problem lösen oder Lösungsschritte nachvollziehen muss, um voranzukommen.

1.1  Formen von Tutorials

  • Reine Textdatei (heute weniger gebräuchlich, Beispiel s.u.)
  • Textdatei mit Bildern / Videos
  • Videos oder selbstablaufende PowerPointPräsentationen (oft mit Kommentaren und erklärendem Text und / oder aufgesprochenem Text)
  • Interaktive Präsentation, deren Geschwindigkeit / Ablauf vom User beeinflusst werden kann
  • Mischformen dieser Formate (z.B. LOTSE)

Im bibliothekarischen Umfeld scheint der Begriff Online-Tutorial noch nicht eindeutig definiert zu sein, da er von der reinen Informationspräsentation bis hin zur sehr umfangreichen eLearning-Umgebung reichen kann. Meistens werden bibliothekarische Online-Tutorials als multimediale, oft interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Gebrach bibliothekarischer Einrichtungen und Services oder aber auch zur Vermittlung von Informationskompetenz genutzt.

Ein Tutorial bildet allgemein eine abgeschlossene Lern- / Informationseinheit (z.B. Erklärung des OPAC), dieses kann in mehrere Module aufgeteilt sein, die sich jeweils mit Einzelaspekten beschäftigen (z.B. Zeitschriftenrecherche, Vormerkung, Literaturliste ausdrucken…).

2.    Technik und Nutzung

Je nach Art des Tutorials, das man erstellen möchte ist die Erstellung unterschiedlich komplex. Grundsätzlich sind folgende Schritte zu erledigen:

  • Überlegen, was präsentiert werden soll
  • Am besten erstellt man sich ein kleines Drehbuch
  • Screenshots / Fotos / Videosequenzen erstellen
  • In Präsentation einfügen
  • Mit Grafiken, einfachen Navigationselementen und Textfeldern (Callouts) versehen
  • ggfs. Tonspur aufnehmen und einfügen
  • Präsentation von einer Software rendern (schneiden) lassen (zu einer Flash-Animation)
  • Flash-Datei wird inkl. Steuerleiste in Website eingebettet

2.1  Video

Es kann mit normalen Videos gearbeitet werden, aber auch mit sogenannten Screencasts. Bei letzteren wird der Monitor bei der Nutzung einer Software mitgefilmt und dann als Grundlage für ein Software-Tutorial genutzt. Ein Beispiel für ein Tutorial, das die Screencast-Methode verwendet, findet ihr hier: PSYNDEX Tutorial

 

3.    Zweck und Einsatzgebiete anhand von Beispielen

Allgemein werden Online-Tutorials häufig als Anleitungen für das Programmieren verwendet. Hierzu werden oft noch Textdateien genutzt, die das Vorgehen schildern und ggfs. noch Tipps enthalten, allerdings bieten sich gerade hier auch Tutorials an, die das Screencast-Verfahren nutzen. Ein Beispiel für ein klassisches Text-Tutorial ist folgende Seite: Programmieren lernen

Es gibt mittlerweile für zahlreiche Aktivitäten Kurse in Online-Varianten, mit denen man sich selbständig diverse Themen erarbeiten kann. Beispielsweise folgender Foto-Kurs, bei dem Videos, Bilder und Text miteinander kombiniert werden: Foto-Kurs). In guten Tutorials werden komplexe Themen sehr anschaulich dargestellt und das Lese- / und Lerntempo kann vom User selbst bestimmt werden, wie in diesem medizinischen Online-Tutorial:Medline – Burns

Unter anderem zu Werbezwecken werden gerne interaktive Tutorials genutzt, um dem potentiellen Kunden ein neues Produkt vorstellen. Bei dieser Art des Tutorials kann der User nicht nur das Tempo der Präsentation bestimmen, sondern durch individuelle Einstellungen kann er aktiv an der Präsentation mitwirken. Hier ist ein Beispiel für ein sehr professionelles, interaktives Tutorial: FTronik

In FaMI-Betrieben gibt es ebenfalls zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Online-Tutorials:

Bild

4.    Stärken und Schwächen

Eine wesentliche Stärke von Online-Tutorials (wenn sie sinnvoll gestaltet sind!), ist ihre Anschaulichkeit und ihre Praxisnähe. Insbesondere für Software-Einführungen oder andere computerbasierte Themen sind sie gut geeignet, da die tatsächliche Anwenderoberfläche (durch Screenshots und Bilder / Videos) und die dazugehörigen Anleitungen angezeigt werden, die dann Schritt-für-Schritt nachvollzogen und auf die Arbeit mit dem tatsächlichen Programm übertragen werden können.

Ebenfalls vorteilhaft ist, dass durch das selbständige Erarbeiten des Tutorials die individuelle Lerngeschwindigkeit berücksichtigt wird und das Lernen selbstkontrolliert geschieht, wodurch sich die Lernmotivation und der Lernerfolg erhöht. Außerdem kann dieses Lernen orts- und zeitunabhängig stattfinden, sodass es weniger Lernhemmnisse gibt.

In FaMI-Einrichtungen (insbesondere in Bibliotheken) können die Tutorials zur Entlastung des Auskunftspersonals beitragen, da viele Fragen der Kunden so schon im Vorfeld geklärt werden oder diese auf die Tutorials verwiesen werden können.

Eine weitere Stärke der Online-Tutorials liegt – insbesondere für die Nutzung im FaMI-Bereich – darin, dass über Verlinkungen ein direkter Zusammenhang z.B. mit der vorgestellten Datenbank oder dem jeweiligen Rechercheinstrument hergestellt werden kann.

Mit Tutorials lässt sich eine (zumindest theoretisch) unbegrenzte Teilnehmerzahl erreichen, sodass beinahe jeder von derartigen Angeboten profitieren kann und nicht nur eine begrenzte Gruppe, wie es bei klassischen Kursen der Fall ist.

Der Einsatz von Online-Tutorials hat aber trotz aller Vorteile auch seine Schwächen. So setzt die Nutzung dieser Informationsangebote bereits ein gewisses Grundwissen im Umgang mit Computern voraus. Dieses Problem kann umgangen werden, indem bspw. in der Bibliothek ein Bildschirm steht, auf dem die Präsentation abläuft, jedoch gehen bei dieser Methode viele Vorzüge der Online-Tutorials verloren (z.B. Zeit- und Ortsunabhängigkeit). Andererseits fördert die Nutzung eines Online-Tutorials natürlich auch die Medienkompetenz der User, gerade auch derer, sie sich bisher nicht so gut mit Computern auskennen…

Ähnliches gilt auch für das Personal, das nicht nur über entsprechende Computerkenntnisse verfügen muss, um ein Online-Tutorial zu erstellen, sondern auch über ausreichend Zeit und Kapazitäten. Dadurch können das Erstellen und die Pflege eines Tutorials (je nach Komplexität und Aktualität) recht zeit- und kostenintensiv werden.

Fazit

Tutorials können also gerade in FaMI-Einrichtungen gut zur Einführung neuer Themen / Services / Angebote genutzt werden und auch als Selbstlernangebot können sie große Dienste leisten. Jedoch können die Programme nicht alle Fragen beantworten, so dass immer die Möglichkeit bestehen sollte, beim Bibliothekspersonal Nachfragen zu stellen oder sich Einzelheiten noch einmal genau erklären zu lassen. Außerdem kann aufgrund des hohen Arbeitsaufwands auch nicht für jedes Thema ein Tutorial erstellt werden, sodass man lieber einige wenige, dafür aber sehr gute Tutorials entwickeln sollte.

Quellen

  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/77336/tutorial-v7.html (Stand: 05.11.2013)
  • Rauchmann, Sabine: Die Vermittlung von Informationskompetenz in Online-Tutorials: eine vergleichende Bewertung der US-amerikanischen und deutschen Konzepte. Potsdam, 2002. S. 32-35 und 77-78
  • Pfeffer, Jörgen: Online-Tutorials an deutschen Universitäts- und Hochschulbibliotheken: Verbreitung, Typologie und Analyse am Beispiel von LOTSE, DISCUS und BibTutor. Köln, 2005. S. 30-44
  • Schröder, Nadine: Die Vermitllung von Recherchekompetenzen in Online-Tutorials – eine vergleichende Analyse an ausgewählten Beispielen wissenschaftlicher Bibliotheken. Köln, 2011. S. 25-27

tumblr

tumblr-logo

Aufbau des Fachartikels

1. Über tumblr

2. Nutzung

3. Einsatzgebiete

4. Stärken, Schwächen und Fazit

5. Quellen und weiterführende Links

1. Über tumblr

tumblr (engl. to tumble = etwas durcheinander bringen) ist eine Plattform zur Erstellung eigener Weblogs. Auf tumblr kann man Texten, Zitaten, Fotos, Videos, Links, Chats und  Audio-Dateien teilen. tumblr wurde 2007 von David Karp und Marco Armant in den USA gegründet und hat weltweit 2013 Angestellte. Es wurde im Mai 2013 an Yahoo verkauft.

2. Nutzung

Der eigene Blog besteht aus dem Nutzernamen und tumbler.com: nutzername.tumblr.com. Bei tumblr gibt es viele Möglichkeiten den eigenen Weblog zu gestalten. Mit Hilfe von sogenannten Templates ist es einfach seinem Blog ein persönliches Design  zu geben. Diese lassen sich mit HTML Codes gestalten und vorgegebene Templates erweitern, mit z.B. einem Besucherzähler. Eine Verlinkung zum eigenen Twitter-, Facebook- und Youtubeaccount, sowie zur eigenen Website ist möglich. Bei der Nutzung von tumblr hat man zwei verschiedene Ansichten: das Dashboard und den Blog.
Das Dashboard ist die eigene Übersicht des Blogs. Dort erscheinen die selbstverfassten Einträge und die der verfolgten Blogs und die Einträge, die gerebloggt wurden. Dort sieht man auch die eignen Follower, (engl. to follow =folgen) sprich andere Nutzer, die einem folgen.

Hauptblog
Der Hauptblog ist der erste Blog bei Erstellung eines Accounts.
Mit einem Hauptblog hat man die Möglichkeit mehrere Blogfeatures zu nutzen:

1)      Folgen –  neue Einträge vom „verfolgten“ Blog erscheinen auf dem Dashboard, man aboniert sozusagen verschiedene Blogs und bleibt auf dem Laufenden

2)      Als Favorit markieren – um anderen Nutzern zu zeigen, wie gern man ihren Blog hat/liest, kann man diese mit einem Herz markieren

3)      Fragen – Möglichkeit anderen Nutzern Fragen zu stellen

4)      Antworten – Möglichkeit auf Fragen zu antworten, dies geschieht öffentlich

5)      Einreichen – Eigene Einträge auf dem Blog von anderen vorschlagen, die Funktion von muss vom Admin des Blogs zugelassen sein und er entscheidet auch, ob der eingereichte Eintrag veröffentlicht wird.

6)      Fanpost – Möglichkeit persönliche Nachrichten an andere Nutzer zuschreiben

Nebenblogs und Gruppenblogs
Neben dem Hauptblog ist es möglich mehrere Nebenblogs zu verwalten. Nur Nebenblogs können passwortgeschützt sein und von mehreren Nutzern verwaltet werden.
Die Funktionen bei Nebenblogs sind eingeschränkt. Die Blogfeatures können nur empfangen werden. Die aktiven Features wie  Folgen, als Favoriten markieren, Fragen und Einreichen sind nicht möglich.
Nebenblogs, die von mehreren Nutzern verwaltet werden, heißen Gruppenblogs.
In Gruppenblogs gibt es Admins und Mitglieder.
Als Admin kann man neue Nutzer  als Mitglieder hinzufügen, indem man sie einlädt, aber es besteht auch die Möglichkeit  Mitglieder  auch wieder herausnehmen und alle Einträge löschen. Auch das Nachrichten lesen und beantworten ist nur aus der Adminposition durchführbar.
Als Mitglied kann man Einträge posten, die eigenen Einträge bearbeiten und löschen und auf Einträge antworten.
Es ist nur als Admin möglich Nutzer auch zu einem Admin „zu befördern“, aber man muss bedenken, dass Adminrechte nicht wieder entzogen werden können.

Weitere wichtige Funktionen:

1)      Rebloggen – Kommentarfunktion bei tumblr: der Eintrag der rebloggt wird, erscheint auf der eigenen Seite, erst dann ist das Kommentieren möglich. So sind anonyme negative Kommentare nicht möglich.

2)      Entwürfe – Speicherung von möglichen Einträgen, die später weiter bearbeitet werden können

3)      Warteschleife – Planung von fertiggestellten Einträgen mit genauem Veröffentlichungszeitpunkt

4)      Blog Suche – einfache Suche durch Googleschlitz oder detaillierte Suche nach Themengebieten

5)      Tags verwenden, verfolgen, verlinken, suchen – viele Einträge werden von den Nutzern getaggt. Die Chance Tags und nicht nur Blogs zu verfolgen, macht es einem möglich neue Einträge von unbekannten Blogs zu finden, die dem eigenen Interesse entsprechen können.

3. Einsatzgebiete

Hauptsächlich wird tumblr privat genutzt. Insgesamt hat tumblr ungefähr 153,5 Millionen Blogs und 68,9 Milliarden Einträge (Stand 03.12.2013), wobei die Zahl stetig ansteigt. Am meisten wird tumblr von den 15 bis 24 Jährigen benutzt. Die größte Nutzergruppe kommt aus den USA, Deutschland folgt auf ungefähr Platz 6.

tumblr_graphik

Mittlerweile haben auch große Unternehmen, wie Coca Cola, Disney, aber auch große Nachrichtenmagazine wie die New York Times ihre eignen Blogs, worüber Neuigkeiten veröffentlicht werden. Viele Unternehmen nutzen tumblr jedoch nicht nur um zu informieren, sondern auch um zu unterhalten.

Einige Blogbeispiele von Unternehmen:

1)      Coca Cola – http://coca-cola.tumblr.com/

2)      Disney – http://disney.tumblr.com/

3)      New York Times Magazine –  http://tmagazine.tumblr.com/

Einsatzgebiete in FaMI-Betrieben:

In FaMI-Betrieben wird tumblr noch wenig genutzt. Es sind jedoch schon ein paar Bibliotheken bei tumblr vertreten. Viele Blogs berichten auch unterhaltsam über die alltägliche Arbeit und Probleme von Bibliothekaren. Selbstverständlich haben auch schon einige Autoren blogs bei tumblr, wie z.B. Cassandra Clare. Aber auch Verlage sind dort vertreten, wie der rororo-Verlag.

Einige Blogbespiele von Bibliotheken und über Bibliotheksarbeit:

1)      New York Public Library – http://nypl.tumblr.com/

2)      Chicago Public Library – http://chicagopubliclibrary.tumblr.com/

3)      Hennepin County Public Library – http://hclib.tumblr.com/

4)      Royal Oak, MI Public Library – http://ropl.tumblr.com/

5)      Norton Public Library – http://nortonlibrary.tumblr.com/

6)      Hoeb4U Jugendbibliothek Hamburg – http://hoeb4u.tumblr.com/

7)      Berichte über die Momente in Bibliotheken –  http://librarymoments.tumblr.com/

8)      Berichte über Probleme in Bibliotheken http://librarianproblems.com/

Beispiele Autoren und Verlage:

9)      Cassandra Clare –  http://cassandraclare.tumblr.com/

10)   Rororo Verlag – http://rowohltverlag.tumblr.com/

4. Stärken, Schwächen und Fazit

Stärken

–        einfach in der Benutzung, einfacher Einstieg

–        multimedial (Nutzung von Texten, Bildern, Videos, Audio-Dateien)

–        persönlich und individuell

–        Anonyme Nutzung möglich

–        keine anonyme Kommentarfunktion

Schwächen

–        Vorwiegende Sprache ist Englisch (noch wenig in Deutschland verbreitet)

–        Anonyme Nutzung möglich (alles Veröffentliche wird sofort im Netz sichtbar)

–        Zeitintensiv

–        Datenschutz fraglich (häufige Verwendung von Bildern ohne Quelle)

Fazit

tumblr bietet durch seine einfache Bedienung einen schnellen Einstieg und eine leichte Nutzung, besonders für Privatpersonen.
Allerdings muss man sich, besonders als Unternehmen, überlegen, welche Zielgruppe man mit seinem tumblr-Blog erreichen möchte und ob diese Zielgruppe auf tumblr überhaupt zu finden ist.
Zudem beansprucht die Nutzung von tumblr viel Zeit, besonders wenn die Beiträge länger sind.

 

5. Quellen und weiterführende Links

Blogverwaltung und Allgemeine Infos: http://www.tumblr.com/docs/de/blog_management ;

http://www.zeit.de/digital/internet/2013-05/yahoo-tumblr-uebernahme-werbung-mayer

10 Gründe warum tumblr super ist: http://gefahrgutblog.de/2010/04/22/tumblr/

Weiterführende Links

Unterschiede tumblr und Facebook:

http://www.futurebiz.de/artikel/unterschiede-tumblr-facebook/

erfolgreich Bloggen

http://blog.zdf.de/hyperland/2011/06/tumblr-erfolgreich-mit-bloggen-per-knopfdruck/

Anleitung zum Anwenden von tumblr

http://de.wikihow.com/Tumblr-anwenden

Logo: http://transparentcreation.tumblr.com/post/56594654308/transparent-tumblr-logo

Graphik: Statista http://de.statista.com/statistik/daten/studie/273896/umfrage/nutzer-von-tumblr-nach-laendern/

Streaming am Beispiel von YouTube

1. Was ist Streaming?

Als Streaming bezeichnet man ein Datenübertragungsverfahren, bei dem die Daten bereits während der Übertragung angesehen oder angehört werden können (und nicht erst nach der vollständigen Übertragung der Daten)1

Dabei ist die Rede von Audio und Video-Dateien, auch Podcast (Audio) und Videocast (Video) genannt.  Der Podcast ist eine Wortschöpfung aus dem Wort „i-Pod“ (MP3-Player) und „Broadcasting“, was so viel bedeutet wie „Rundruf“. Daten werden hier von einem Punkt aus zu allen Empfängern gesandt. D.h. mittels eines Podcasts wird eine Audiospur verfügbar, die von mehreren Empfängern ( „Hörern“ ) gleichzeitig angehört werden kann. Logischerweise ist ein Videocast ebenfalls ein Podcast nur statt einer Audiodatei, enthält ein Videocast eine Videodatei. Livestream wiederum bezeichnet ein Streaming-Angebot, dass in Echtzeit übertragen wird.Das Verfahren, bei dem man Abläufe einer Software am PC aufzeichnet und ggf. kommentiert, nennt man Screencasting.5  

2. Videoportal YouTube

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Ein Anbieter von Videocasts ist z.B. YouTube. Das Videoportal bietet die Möglichkeit Videos anzusehen, hochzuladen und sie zu bewerten. Auf YouTube findet man häufig Musikvideos, Trailer von Kinofilmen und allerhand selbst erstellte Videos von Nutzern zu jeglichen Themen, z.B. gibt es Videos, in denen Schminktipps gegeben werden, Bücherfans ihre neusten Lesetipps abgeben und vieles mehr.

Nutzer haben die Möglichkeit sofort über die Verwendung einer Webcam Videos in ihren Youtube-Kanal hochzuladen oder aber auf eine Auswahl von Youtube bereitgestellten Videos zuzugreifen um die Videos zu mixen. Die Video-Spur kann von einer Audiospur untermalt werden, auch hierfür stehen freie Melodien und Songs bereit. Mittels des Video-Editor können verschiedene Übergänge einzelner Szenen individuell gewählt werden, auch Fotos und Text können ins Video eingebettet werden.

Natürlich kann man seine Videos auch taggen, sodass sie besser gefunden werden können. Erfolgreiche Youtube-Kanäle verdienen mittlerweile ihr Geld über eingeschaltete Werbung und sind von Agenturen aufgenommen worden. Beispiele sind z.B. „Y-Titty“ und „Die Lochis„.

3. Verwendung von Streaming im Allgemeinen 

Art der Verwendung

Beispiele

Erläuterungen

 Fernsehsendungen

Öffentliche ( z.B. ARD) und private Sender (z.B. VOX)

Mittels Videocasts können versäumte Sendungen kostenfrei (nach einiger Zeit gegen Aufpreis) nachgeschaut oder direkt per Livestream online verfolgt werden.

Nachrichten

Tagesschau, spiegel.online

Nachrichten und aktuelle Themen werden als Videocast zur Ansicht bereitgestellt

Online-Videothek

MaxDome, Watchever

illegal: kinox.to

Gegen eine monatliche Gebühr (bei kinox.to illegal ohne Gebühr) können Serien und Filme, die in der Videothek angeboten werden, rund um  die Uhr angeschaut werden.

Videotelefonie

Skype

Nutzer können sowohl Videochats als auch Audiochats live führen.

Onlinegaming

Twitch.tv

Nutzer können verschiedene Online-Spiele im Livestream mitverfolgen (Screencasting).   

Musik hochladen und anhören

Soundcloud, myspace

Musik kann von Nutzern hochgeladen und geteilt werden.

Musikbibliothek

Spotify

Nutzer können für eine bestimmte Anzahl von Stunden kostenlos die bereitgestellte Musik nutzen ( nach dieser Stundenzahl gegen Gebühr).

Musik/Hörbuchproben

Jpc, audible

Es können Ausschnitte von Musik- und Hörbüchern kostenlos angehört werden, mit der Absicht diese zu verkaufen.

Videos aller Art hochladen

und anschauen

YouTube, myvideo

Videos können kostenlos hochgeladen und geteilt werden.

4. Anwendung in FAMI-Betrieben 

Art der Verwendung

Beispiele

Erläuterungen

In Bibliotheken:

 

 

(Live-)Übertragung von Veranstaltungen

Bücherhallen Hamburg

Z.B. Autorenlesungen (z.B. Liveübertragung von Cornelia Funke- Lesung in der Zentralbibliothek , gleichzeitige Liveübertragung in verschiedene Bücherhallen)

Vorstellung von Medien

Jugendbibliothek Hoeb4U

In der Hoeb4U sind Medienvorstellungen als Videocasts in Überlegung.

Vorstellung von Diensten

Homepage der Bücherhallen Hamburg

Mittels Screencasting werden verschiedene Dienste einer Bibliothek/ eines FaMI-Betriebs vorgestellt (Z.B. Katalog, Virtuelle Dienste wie Datenbanken, e-learning usw. …).

e-learning

Anbieter: Auralog-TellMeMore

Für E-learning -Sprachkurse werden häufig Audiocasts benutzt, um die Aussprache von Fremdsprachen zu erleichtern und zu üben.

Dienste, für bestimmte Zielgruppen

Erklärung von Diensten in Gebärdensprache (Videocasts) ;  

Möglichkeit sich die Homepage vorlesen zu lassen ( Zur Barrierefreiheit von Blinden ; Audiocasts)

Dienste werden mittels Video- und Audiocasts für spezielle Zielgruppen angespasst.

Akquisition

Jpc

Um über die Anschaffung einer neuen Musik-CD zu entscheiden, werden häufig Hörproben der Tracks zu Rate gezogen.

5. Stärken

Die eindeutigen Stärken des Streamings liegen in der Tatsache, dass man sofort die Podcasts/Videocasts anschauen kann, ohne dass man sie zuvor lange herunterladen muss. So entstehen keine langen Wartezeiten und der Nutzer muss auch keine Daten speichern (kein Speicherplatzbedarf).

Eine weitere Stärke der Streaming-Dienste ist deren umfangreiche Einsetzbarkeit.

Zudem ist es durch Streaming möglich Liveübertragungen zu bewerkstelligen.

6. Schwächen

Natürlich gibt es beim Streaming auch Nachteile. Ein Nachteil ist, dass die gleichzeitige Übertragung an viele verschiedene Nutzer begrenzt ist, weshalb auch häufig Streamingangebote eine schlechte Qualität aufweisen, um es gleichzeitig mehr Nutzern zu ermöglichen das Streamingangebot zu nutzen. Umso mehr „Traffic“, gleichzusetzen mit Verkehr auf eine Seite (Anzahl der Klicks auf eine Seite), bzw. einem Streamingangebot auflaufen und umso größer die Dateien sind, umso mehr Bandbreite wird benötigt und umso teurer werden natürlich auch die Kosten für den Anbieter/Mieter eines Servers. Um die Bandbreite möglichst gering zu halten, aber gleichzeitg vielen Nutzer das Angebot zu ermöglichen, wird häufig schlechtere Qualität (und somit geringes Datenvolumen àgeringerer Speicherplatzbedarf)  in Kauf genommen, um die Kosten möglichst gering zu halten.

Ein großes Problem beim Streaming (insbesondere bei Streaming von privaten Nutzern) ist die Möglichkeit der Datenpiraterie. Viele Nutzer (u.a. bei YouTube, aber auch bei vielen anderen Anbietern) stellen urheberrechtliche geschützte Werke (z.B. Musikvideos, Audiodateien von Hörbüchern, Kinofilme und Filme (kinox.to) ) ohne Zustimmung der Urheber ins Netz. 

Außerdem werden beim professionellen Streaming mit größeren Datenvolumen teure Server und spezielle Software zum Bearbeiten und Hochladen der Dateien benötigt. 

Um Streamingdienste sinnvoll und ohne Probleme nutzen zu können, besteht der Bedarf einer guten funktionsfähigen Internetleitung.

Außerdem gibt es immer eine Grenze, wie viele Daten übertragen werden können (Einschränkung).

7. Wofür eignet sich Streaming / wofür nicht?

Streaming eignet sich für das Hochladen von kleineren Datenmengen, um die Kosten möglichst gering zu halten und dementsprechend nicht für zu große Datenmengen. Verwendung findet es in vielen oben genannten Möglichkeiten uvm.

8. Fazit

Streaming-Dienste sind in den Zeiten des Web 2.0 ein sehr beliebtes Angebot, für die es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten gibt. Daher werden sich meiner Meinung nach die Streaming-Angebote in Zukunft auch noch ausweiten.

 

Quellen:

1: http://www.duden.de/rechtschreibung/Streaming

2: vgl. : http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Podcasting-podcasting.html 

3: vgl: http://www.itwissen.info/definition/lexikon/broadcast-Rundspruch-BC.html

4: vgl. : http://de.wikipedia.org/wiki/Livestream

5: vgl.: http://szenesprachenwiki.de/definition/screencast/

6: Logo YouTube: http://www.youtube.com/