Weblog

  1. Definition:

    Der Begriff Weblog (oder aber auch Blog) stammt aus der Wortkreuzung des World Wide Web und Log (für das Logbuch). Unter einem Weblog versteht man ein meist öffentliches Tagebuch, welches häufig von einer Person betrieben wird (dem sog. Blogger oder Web-Logger). Hier werden meist Aufzeichnungen, Sachverhalte oder Gedanken niedergeschrieben, die chronologisch geordnet sind (der neueste Eintrag befindet sich immer oben). Die Einträge in diesem Weblog können von allen Lesern kommentiert werden.

    Weblogs sind normalerweise immer über browserbasierte Administrationssystemen zu steuern. http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

  2. Welche Anbieter gibt es? Wodurch unterscheiden sie sich?

    Auch bei den Weblog-Anbietern wird zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen unterschieden. Sie unterscheiden sich im wesentlichen in ihrer Form, ihrem Umfang und der Anpassungsfähigkeit der erstellbaren Blogs.

    Zu den größten Anbietern gehören jedoch nach wie vor Blogspot und WordPress.

    Hier eine Liste mit einigen Anbietern:Bild

  3. Weblog am Beispiel von WordPress:

    WordPress ist eine der freien/kostenlosen Software. Sie bietet das Verwalten von Inhalten einer Website (Texten, Bilder, Videos) an. Diese Software ist besonders für einen Weblog geeignet, da es hier möglich ist, die Beiträge in Kategorien zu ordnen. Als Leser hat man die Möglichkeit, Kommentare zu den Beiträge zu verfassen. Weiterhin besteht hier die Chance, dass die Kommentare, bevor sie endgültig veröffentlicht werden, erst geprüft und dann freigeschaltet werden. Außerdem bietet diese Software die Verwaltung der Benutzerrollen an, d.h. der Administrator kann entscheiden, wer Follower, Autor oder auch Administrator ist (somit wird auch festgelegt, welche Rechte jeder hat).

    Natürlich kann man sich die Gestaltung des Weblogs auch aussuchen. Farben, die Art der Schrift und der Hintergrund können individuell gestaltet werden.

  4. Ist die Nutzung von Weblogs in Bibliotheken geeignet?

    Die Nutzung von Weblogs ist gut geeignet für die Öffentlichkeitsarbeit in Bibliotheken. Den Nutzern wird damit die Möglichkeit gegeben, persönlicher mit den Bibliotheken in Kontakt zu treten, z.B. durch die Kommentarfunktionen. Jedoch zieht dies auch einige Nachteile nach sich. Es kann dazu kommen, dass die Kommentarfunktion dazu genutzt wird, inhaltlich nicht passende Einträge zu verfassen oder dass auch Spamnachrichten dadurch verschickt werden. Weil ein Weblog immer aktuell sein sollte, ist dies natürlich mit viel Arbeit verbunden. Daher sollte immer abgewägt werden, ob sich der Aufwand auch für die eigene Bibliothek rechnet.

  5. Stärken/ Schwächen:

    Viele Anbieter haben ein sehr vielfältiges Angebot, sodass man als Nutzer sehr viele Gestaltungsfreiheiten hat. Ebenso sind viele Weblogs einfach zu handhaben, was ebenfalls positiv hervorzuheben ist. Man muss jedoch auch sagen, dass man sich mit den verschiedenen Programmen beschäftigen muss, da man eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt, um alle Funktionen optimal nutzen zu können. Außerdem muss man sich mit dem Editor auseinandersetzen, da dieser anders ist, als z.B. Microsoft Word. Darauf mich man sich erst mal einstellen.

  6. Fazit:

    Ein Weblog ist ein Web 2.0-Dienst, der vor allem auch für Bibliotheken sinnvoll ist. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit bietet er viele Möglichkeiten zur Gestaltung und es ist ein gutes Mittel, um in einen persönlicheren Kontakt mit den Nutzern zu treten. Dementsprechend würden wir einen Weblog in Bibliotheken empfehlen.

 

 

 

 

QUELLEN:

http://www.itwissen.info/definition/lexikon/weblog-Blog-Weblog.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

http://bloganbieter.de/bloganbieter

http://de.wordpress.org/

http://www.bibliotheksportal.de/themen/web20/weblogs.html#c1247

 

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2 Gedanken zu „Weblog

  1. Liebe Julika,

    euren Beitrag zu Weblogs fand ich sehr gut und verständlich. Er war nicht zu lang und gut gegliedert. Die Zwischenüberschriften haben ihn sehr gut lesbar gemacht und die einzelnen Abschnitte waren angenehm kompakt. Ich finde es auch gut, dass ihr euch nicht zu sehr in technische Details vertieft habt. Ich hätte mich hin und wieder über Beispiele gefreut, z.B. einzelne Unterschiede zwischen dem Editor und Word. Aber insgesamt fand ich den Artikel sehr gut. Auch euer Fazit war durchdacht und nachvollziehbar.

  2. Hallo Julika,
    der Bericht beinhaltet die wichtigsten Punkte zu dem Thema Weblogs. Ich finde ihn sehr verständlich formuliert und die Grafik mit den einzelnen Blog-Anbietern hast du gut ausgewählt. Ich hätte mir bei dem ein oder anderen Punkt noch eine längere Beschreibung gewünscht, aber da du m.M nach überall das Wichtigste aufgegriffen hast, kann man die einzelnen Punkte gut nachvollziehen. In Bibliotheken kann ich mir die Nutzung eines Blogs gut vorstellen, auch wenn du mit dem Argument, dass es zeitaufwändig ist, immer aktuelle Beiträge zu verfassen, auf jeden Fall zum Nachdenken anregst, ob es sich auch lohnt.
    Das Thema Weblog ist sehr interessant und wird ja immer populärer. Da ist es gut, so eine Übersicht und eine kurze, knackige Erklärung zu haben, bevor man sich seinen eigenen Weblog erstellt. Vielen Dank dafür.

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