Das soziale Netzwerk Facebook

Übersicht:facebook

  • Einleitung/Definition
  • Funktionen
  • Verwendbarkeit
  • Stärken und Schwächen

Einleitung/Definition:

Facebook ist ein soziales Netzwerk, vom gleichnamigen Unternehmen Facebook Inc. Der Name bezieht sich auf die sogenannten Facebooks (Englisch wörtlich: „Gesichtsbuch“, sinngemäß: „Jahrbuch“) mit Abbildungen von Studenten, die an manchen US-amerikanischen Colleges verteilt werden.

Im Prinzip ist es eine Art Treffpunkt im Internet, an dem man mit Freunden und Bekannten kommunizieren kann. Die Inhalte werden von Nutzern selbst eingestellt. Neben Statusmeldungen stellen die Mitglieder u.a. Fotos, Videos, Links zu Internetseiten ein (dazu unten mehr).

Eine kleine Randinformation: Facebook wurde am 4. Februar 2004 von Dustin Moskovitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin und Mark Zuckerberg veröffentlicht und zählt nun mehr als eine Milliarde Mitglieder.

In Deutschland hat Facebook 25 Millionen monatlich aktive Nutzer – 19 Millionen sind täglich aktiv.[x]

Der Vorgänger von FB ist facemash.com. Es handelte sich hierbei um ein öffentliches Bewertungssystem für das Aussehen von Frauen. Zuckerberg stellte dazu die Fotos verschiedener Studentinnen ohne deren Erlaubnis ins Internet und forderte die Besucher der Seite auf, von jeweils zwei zufällig ausgewählten Fotos das attraktivere zu wählen.

Funktionen:

Jeder Nutzer hat seine eigene Timeline, die aus verschiedenen Funktionen besteht. Dazu gehören:

  • das Titelbild [Es gibt die Möglichkeit ein großes Titelbild zur Timeline hinzuzufügen.]
  • das Profilbild [Die ist leicht verschoben über dem Titelbild platziert.]
  • die Zeitstrahl-Navigation [Durch einen Klick auf den gewünschten Zeitabschnitt werden Beiträge aus dem jeweiligen Jahr/Monat/Tag angezeigt.]
  • der Info-Bereich [Der „Über mich“-Bereich wird anhand der Privatsphäre-Einstellung geregelt]
  • Informationen bearbeiten [hier wechselt man zu den Profilinformationen, z.B. Arbeit, Wohnort, Beziehung, Lieblingszitate.]
  • Aktivitäten anzeigen [Hier bekommt man einen Überblick über sämtliche eigene Aktivitäten auf Facebook.]
  • das Profilmenü [Hier findet man weitere Informationen über die Person, z.B. Freundesliste, Fotos, Karten Check-Ins,…]
  • Neuste Aktivitäten [In der Box werden die „neusten Aktivitäten“ angezeigt, dieser Abschnitt kann beliebig ausgeblendet werden]
  • die Timeline (Chronik) Beiträge [Hier kann man eigenes Posten oder Beiträge von anderen Mitgliedern posten lassen u.a. Fotos, Text, Videos,…; man kann selbst einstellen, wer die Beiträge sehen darf und wer nicht.]

Bei diesen geposteten Beiträgen können Nutzer dann den „Gefällt mir“ Button klicken oder auch Kommentare hinterlassen oder den Beitrag mit anderen teilen und je nachdem ob das Profil öffentlich oder privat ist können es sich alle oder nur hinzugefügte Freunde anschauen.

Man kann natürlich nicht nur über die Pinnwand kommunizieren sondern auch durch private Nachrichten und den Chat.

Weitere Funktionen:

Veranstaltungen: Freunde können zu Veranstaltungen eingeladen werden und dadurch sehen wer an der Veranstaltung teilnimmt, wo und wann sie stattfindet und Beiträge erstellen.

Marktplatz: Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.

Orte: Diese Erweiterung ermöglicht es, anderen Nutzern mitzuteilen, wo sie sich gerade befinden und mit wem sie gerade zusammen sind. Außerdem kann sich ein Nutzer anzeigen lassen, welche Freunde gerade ihren Standort mitgeteilt haben

Suche: Facebook besitzt seit Beginn eine Suchfunktion, um etwa neue Freunde, Veranstaltungen, Bandseiten, Filmseiten, Gruppen o.ä zu finden. Seit Juni 2013 bietet Facebook die Möglichkeit, auch Hashtags zu verwenden. Nach Angaben der Entwickler sollen diese die Suche erleichtern, besonders im Falle aktueller Inhalte.

Connect: Hiermit können sich Nutzer mit ihrem Facebook-Profil auf anderen Websites authentifizieren, wodurch eine zusätzliche Registrierung entfällt.

Spiele: Facebook bietet eine Vielzahl von Onlinespielen an, bei denen man meist mit anderen Nutzern agiert. Zum größten Teil sind diese kostenlos.

Fotos: Man kann auf Facebook seine eigenen Fotoalben erstellen und dort beliebig viele Fotos hochladen. Auf diesen Fotos kann man dann andere Nutzer „markieren“, so dass die Fotos auf deren Timelines auftauchen. Bilder können kommentiert, geteilt und „geliked“ werden. Man kann  selbst einstellen, wer die Fotos sehen darf.

GruppenMan kann Gruppen gründen und bestimmte Facebook-Nutzer in diese Gruppen einladen. Meistens können nur beigetretene Nutzer können in Gruppen Beiträge posten und diese dann lesen (Ausnahme: Öffentliche Gruppen)

Neue Freunde finden: In diesem Bereich werden einem „Freundesvorschläge“ gemacht. Meistens tauchen dort Leute auf mit denen man gemeinsame Freunde hat, die aus dem gleichen Ort kommen oder die zur gleichen Schule/Arbeit gehen.

logo_facebook_like_butonZudem findet man immer häufiger auf anderen Homepages den „Gefällt mir“ Button, so dass man auf anderen Seiten Bilder, Beiträge, Videos usw. „liken“ kann und dies dann automatisch auf der eigenen Facebook Seite angezeigt wird.

Wofür kann Facebook eingesetzt werden?

Beispiele im allgemeinen Bereich: 1) Private Seite, 2) Fan-Page, 3) Seite eines Unternehmens

Beispiele im I.u.D-Bereich: 4) GBI Genios, 5) InfoBroker, 6) Preisvergleichsuchmaschine Idealo

1) Informationsaustausch auf privater Ebene: Zweck ist es mit Freunden in Kontakt zu bleiben, alte Freunde „wiederzufinden“ und evtl. auch neue Leute kennenzulernen. Und um zu sehen was Freunde machen (Bilder anschauen/liken, Beiträge lesen/kommentieren, Nachrichten schreiben und das ein oder andere Spiel spielen).
Ein weiterer Grund für die Nutzung auf privater Ebene: Auf dem Laufenden bleiben, Nachrichten lesen (von Seiten die man „geliked“ hat und andere Seiten wie Fan-Pages „verfolgen“).

2) Eine Fan-Page ist dazu da um mit Fans in Kontakt zu treten, Feedback zu bekommen und auch zu werben.
Beispiel: Fanpage für die TV-Serie Criminal Minds

Criminal MindsHauptsächlich können sich Fans hier untereinander über die aktuellsten Folgen, Charaktere und Spoiler austauschen. Es werden zudem aktuelle Informationen und Fotos zu der TV-Show gepostet, sodass man immer auf dem Laufenden ist.
Wie auch auf dem Bild zu erkennen ist, gibt es z.B. den Unterpunkt „Veranstaltungen“. Es finden z.B. häufig für Fans sog. Live-Chats mit Darstellern statt. Natürlich darf man nicht vergessen, dass die meistens Events, Beiträge usw. gepostet werden um die Serie zu vermarkten und populärer zu machen. Unter dem Punkt CBS Social Hub findet man noch andere Angebote des TV-Senders, was natürlich dazu dient, die Zuschauer für andere Serien zu interessieren.

3) Diese Art von Facebook Seiten sind vom Prinzip her auch Fanpages.
Beispiel: Douglas

DouglasDer Unterschied zu einer Fanpage für Serien/Filme/etc. liegt eigentlich nur darin, dass bei einer Unternehmensseite fast nur für verschiedene Produkte geworben wird (Das Marketing ist also etwas „aggressiver“. Produkte werden vorgestellt und man bekommt automatisch Informationen zum Preis etc.. Natürlich können sich auch auf diesen Seiten die „Fans“ über Produkte austauschen. Gelegentlich finden auf der Facebook-Seite auch Gewinnspiele statt.

4) Auf Facebook Seiten im professionellen I.u.D., bei z.B. GBI Genios, liegt der Hauptnutzen darin, die Kunden über interessante Artikel zu informieren, sie über neue Angebote im Datenbankbereich auf dem Laufenden zu halten und Fragen der Kunden zu beantworten. Zwar sieht man bei genauem Hinschauen auch, dass hier der Verkauf des eigenen Produktes vorangetrieben wird, jedoch wird man nicht mit Produktangeboten überflutet. Die Beiträge sind hier meistens eher informativ

5) Zum anderen gibt es bei Facebook auch die eigene Seite des Anbieters „infobroker“ (Datenbank-Informationsdienst Michael Klems). Hier findet man zum größten Teil sog. Tutorials. InfoBroker erklärt einem, wie man am besten an Informationen rankommt (natürlich mit der Nutzung der eigenen Datenbank). Zudem wird man über aktuelle Themen informiert und kann an Diskussionen/Live Chats/Umfragen teilnehmen. Auch hier werden die Kunden also im großen Umfang mit einbezogen.

6) Von der Facebooke Seite der Preisvergleichssuchmaschine Idealo würde man eigentlich erwarten, dass dort Produktangebote angezeigt werden und Preisvergleiche, die auf die Homepage von Idealo führen. Genau das Gegenteil ist hier der Fall. Zwar werden auf der Facebook Seite die verschiedensten Produkte vorgestellt, jedoch wird nur in ganz seltenen Fällen auf die eigene Homepage verwiesen.
Ansonsten findet man hier alle möglichen Tipps und Informationen aus allen Bereichen im Leben, sowie Gewinnspiele.

Stärken und Schwächen?

Stärken:

  • Vernetzung der ganzen Welt – Kommunikationen mit Menschen in allen Ländern möglich
  • Möglichkeit, alte Schulfreunde und Bekannte wieder zu finden
  • Mit Freunden in Kontakt bleiben
  • Chat als Kommunikationsform
  • Nachrichten aus der ganzen Welt in kürzester Zeit erfahren – ganz nach dem Motto: ”Die Nachrichten kommen zu mir” (Freunde bzw. Seiten sprechen über das, was wichtig ist)
  • Über Lieblingsbands/Filme/TV-Shows/etc. stets informiert bleiben
  • Für Unternehmen ist Facebook ein sehr gutes Mittel im Online-Marketing (Kundenkontakt) und die Reichweite einer Marke kann enorm vergrößert werden
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten (Man kann z.B. einstellen, dass man von fremden Leuten nicht hinzugefügt werden möchte)

Schwächen:

  • Ansammlung von Daten: Dabei werden diese gespeichert und sind so auch über die Suchmaschine Google leicht zu finden
  • Suchtpotential
  • Mega-Datenpool für Wirtschaft, Geheimdienste, Versicherungen etc.
  • Sobald Facebook Pages mit Content befüllt werden, erhält Facebook ebenfalls das Recht zur Nutzung
  • Da aber auch die Nutzerzahl immer weiter steigt, ist es für Seiten-Betreiber immer schwieriger die wichtigen Beiträge aus Diskussionen etc. herauszufiltern
  • Cybermobbing wird durch Facebook einfacher
  • Vernachlässigung von Dingen wie z.B. Telefonieren, SMS schreiben, Persönlich treffen

Fazit:

Facebook ist definitiv eine der besten Plattformen um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und Nachrichten aus der ganzen Welt zu erfahren. Man kann sich bestens mit Leuten austauschen und mit anderen Beschäftigungen (wie z.B. kleine Spiele spielen) seine Zeit vertreiben. Natürlich ist auch klar, dass Facebook an alle Daten herankommt und diese für alle möglichen Dinge nutzt. Jedoch kann man selbst relativ gut entscheiden, was man posten möchte und was nicht. Daten wie Geburtstage, Adressen, usw. muss man nicht angeben.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook

http://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/6449-facebook-datenschutz-so-sichern-sie-ihre-daten.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-Internet-Facebook-Tipps-5013153.html

http://www.t-online.de/computer/internet/facebook/id_44686784/facebook-faq-die-wichtigsten-fragen-zu-facebook.html

http://www.t-online.de/ratgeber/technik/internet/id_47785518/vor-und-nachteile-von-facebook-abwaegen.html

http://www.thomashutter.com/index.php/2011/10/facebook-funktionen-und-einstellungen-der-facebook-timeline-chronik/

http://www.timo-rieg.de/2012/04/facebook-starken-und-schwachen/

http://www.giga.de/unternehmen/facebook/

http://www.blueskyresumes.com/blog/facebook-adds-new-professional-skills-feature/

http://crosswater-job-guide.com/archives/13581

Library-Thing: Eine Buchempfehlungs-Website

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Bei dem Dienst LibraryThing handelt es sich um die Soziale Software einer Webanwendung, bei der gemeinsam mit einer Community Bücher bearbeitet und verwaltet werden. Jeder Anwender hat in LibraryThing ein eigenes Profil, welches auf die Bibliothek des Nutzers verweist. Die eigenen Seite kann nach Belieben ausgestaltet und die Bibliothek ausgebaut werden.

Entwickler von LibraryThing ist Tim Spalding, er veröffentlichte die neuartige Buchempfehlungs-Website am 29. August 2005 und stellte sie unter anderem bei der Frankfurter Buchmesse 2006 vor. Ursprünglich wollte der Webentwickler lediglich eine Software für sich selbst und einige Freunde schreiben, um privat Bücher zu katalogisieren. Es bestand gar nicht die Absicht, daraus ein Unternehmen zu gründen.

Im selben Jahr veröffentlichte das Wall Street Journal einen Artikel über das Projekt, woraufhin die Aktivität stark anstieg und die Betreiber weitere Server bereitstellen mussten, um den zusätzlichen Datenverkehr zu verarbeiten. Der Erfolgskurs des „weltgrößten Buchclubs“ begann.

Die Anmeldung bei LibraryThing ist kostenlos, für die Nutzung fallen erst Kosten an, wenn Nutzer mehr als 200 Medieneinheiten eingestellt haben. Somit kann die Anwendung erst einmal ausgiebig getestet werden und niemand muss für einen Dienst zahlen, der nicht hält was er verspricht.

In LibraryThing stellen sich die Anwender online eine Bibliothek zusammen. Sie haben die Möglichkeit alle Bücher, die sie zu Hause haben, jemals gelesen haben, oder noch lesen wollen auf der Datenbank online zu verwalten. Die benötigte Software muss nicht heruntergeladen werden und die Katalogisierung der Bücher erfolgt gemeinsam in der Datenbank. Möchte man ein Buch seiner Bibliothek hinzufügen kann man dafür die Daten aus über 690 Online-Bibliothekskatalogen (z.B. GBV, WorldCat, …) in seine Bibliothek importieren und bei Bedarf anpassen oder mit eigenen Tags anreichern.

Die Seite wird kontinuierlich weiterentwickelt und in Zusammenarbeit mit Bibliotheken und einer Bibliothekarin entstehen immer wieder neue Funktionen, um die Verwaltung der eigenen Bibliothek noch weiter zu verbessern.

LibraryThing ist eine Web 2.0 Anwendung, die Interaktion ist ein wichtiger Bestandteil der Seite. Aufgrund der Medieneinheiten in der eigenen Bibliothek erhält der Anwender Vorschläge, welche Bücher ihm sonst noch gefallen könnten. Eine besondere Funktion ist der Vergleich mit anderen Bibliotheken: Es wird angezeigt welcher Nutzer die gleichen Bücher in seiner Sammlung hat. Besucht man deren Profil findet man sicherlich weitere Bücher, die es noch zu lesen lohnt, oder die man in seine „Wunschliste“ eintragen kann.

Auch für Bibliotheken bietet LibraryThing viele interessante Anwendungsmöglichkeiten:

Bibliotheken können sich durch einen eigenen Zugang an LibraryThing beteiligen. Sie können auf diese Weise günstig und einfach „catalogue enrichments“ in den bibliothekseigenen OPAC integrieren. Zum Beispiel können die Rezensionen oder von LibraryThing-Mitgliedern vergebenen Tags den OPAC anreichern und lebendiger und informativer gestalten.

Bereits Ende 2005 begann die Stadtbücherei Nordenham mit dem Programm zu arbeiten und stellte alle Neuerwerbungen im Erwachsenenbestand ein. Diesem Beispiel folgten auch andere Bibliotheken und informierten per RSS-Feed über ihre  Neuerwerbungen. Kleinere Bibliotheken könnten auch ihren gesamten Bestand in LibraryThing abbilden.

Die Bibliotheken können LibraryThing auch als „Werbeplattform“ nutzen, um auf die eigenen Bestände aufmerksam zu machen. Auch Veranstaltungen können durch diesen Dienst („LibraryThing local“) bekanntgegeben werden. Eine Veranstaltung ist hier leicht zu erstellen und es wird auch gleich ein interessiertes Publikum erreicht.

In Zeiten von Social Media ist es für die Bibliotheken sehr wichtig sich gut im Internet zu präsentieren und ihre Bestände quasi zum Nutzer zu bringen. Der Buchempfehlungsdienst LibraryThing bietet Ihnen diese Möglichkeit.

Stärken und Schwächen von LibraryThing

Viele Bücherliebhaber kennen vielleicht das Problem: Bücher werden immer weiter gekauft, aber Platz ist schon längst nicht mehr da. Diese Software bietet eine tolle Alternative oder Ergänzung zur heimischen Bibliothek. Die eigenen „Schätze“ können online (und somit platzsparend) verwaltet und nach Belieben ausgestaltet werden…

... und sehen dabei auch noch gut aus!
… und sehen dabei auch noch gut aus!

LibraryThing ist sehr einfach zu bedienen und die Anwendungsmöglichkeiten erklären sich zumeist von selbst. Gleich bei der Anmeldung besteht die Möglichkeit sich durch einen kurzen „Rundgang“ mit dem Programm und dessen Nutzung vertraut zu machen. Bei weiteren Fragen kann man sich über die Hilfe-Option weiter informieren oder in Foren nach Anworten suchen.

Interaktion zwischen den Nutzern wird durch viele Funktionen umgesetzt. Es wird gemeinsam an den Katalogisaten gearbeitet und Tags können übernommen werden. Die Nutzer können sich gegenseitig auf den Profilen Nachrichten hinterlassen oder sich über Gruppen, Foren und Blogs austauschen. Da es sich um eine Web 2.0 Anwendung handelt ist der intensive Austausch zwischen den Nutzern sehr wichtig. Alle arbeiten gemeinsam an einem Hobby und man profitiert von den Bewertungen und Rezensionen der anderen Community-Mitglieder. Sie erleichtern einem die Buchauswahl und helfen Bücher zu finden, die den eigenen Vorlieben entsprechen.

Der Dienst kann zu Beginn, wenn die Anwender die eigene Bibliothek einstellen, recht arbeitsaufwendig sein. Es liegt aber andererseits auch im Ermessen eines jeden Nutzers, wie intensiv er dieses Programm nutzen möchte. Und ist die Anfangshürde einmal genommen, hat man nur noch einen minimalen Arbeitsaufwand, um seinen Bestand aktuell zu halten.

Ein klarer Nachteil ist jedoch das Übermaß an englischer Sprache. Es gibt Gruppen, die sich mit der Übersetzung beschäftigen, aber nach wie vor sind einige Funktionen nur auf Englisch verfügbar. Da besteht noch Entwicklungsbedarf.

Alles in allem lässt sich sagen, dass LibraryThing eine Plattform ist, die Bücherliebhabern viele interessante Funktionalitäten bietet. Hier gilt learning by doing, am besten einfach ausprobieren!

Die Bibliothek 2.0 könnte sich hier ruhig noch einige Anregungen holen!

Quellen:

http://www.librarything.com/

http://www.librarything.com/zeitgeist

http://de.wikipedia.org/wiki/LibraryThing

http://www.librarything.com/forlibraries

http://eprints.rclis.org/11077/

http://wiki.histnet.ch/index.php/Librarything

http://nordenhamerbuecherei.twoday.net/topics/In+eigener+Sache/

QR-Codes

Bild

Gliederung

-Erklärung/Definition

-Technik/Nutzung

-Zweck/Einsatzgebiete

-Stärken/Schwächen

-Fazit

-Quellen

 

Erklärung/Definition

Die Bezeichnung „QR“ steht für Quick Response, welches im Deutschen so viel heißt wie „schnelle Antwort“. Sie wurden im Jahre 1994 von der japanischen Firma „Denso Wave“ entworfen. Es existierten vorher schon einfachere Codes, erfunden vom Automobilhersteller „Toyota“,  um Baugruppen und Komponente in der Logistik zu markieren. Die QR-Codes sind 2-Dimensionale Codes, das bedeutet, dass sie aus optoelektronisch lesbaren Schriften bestehen, welche sich durch verschieden breite Striche oder Punkte und dazwischen liegenden Lücken, mit hohem Kontrast, auszeichnen.

Die Optoelektronik ist eine Kombination von Optik und Halbleiterelektronik (Fotovoltaik ist z.B. ein wichtiger Anwendungsbereich dieser Elektronik). Sie  „[…]umfasst im weitesten Sinne alle Produkte und Verfahren, die die Umwandlung von elektronisch erzeugten Daten und Energien in Lichtemission ermöglichen und umgekehrt[…]“[1], um Vorteile „[…]der schnellen und elektromagnetisch und elektrostatisch unstörbaren breitbandigen Übertragungseigenschaft des Lichtes zu kombinieren.“[2] So gesehen sind sie kleine Datenspeicher, in denen man Internetadressen, Kontaktdaten, E-Mail Adressen, Texte und SMS kodieren kann.

 

Technik/Nutzung

Optisch bestehen die Codes aus einer quadratischen Matrix (Tabelle) aus schwarzen und weißen Punkten, welche die kodierten Daten binär darstellt (zur Darstellung von Zahlen werden nur zwei verschiedene Ziffern genutzt). Damit das Lesegerät weiß, wie es sich auf der Matrix zu orientieren hat, um die kodierten Daten zu entschlüsseln, gibt es in drei der vier Ecken bestimmte Markierungen. Um eine optimale Kodierung zu gewährleisten, ist es wichtig, dass ein hoher Kontrast vorherrscht, ob er nun klassisch in schwarz weiß oder bunt gehalten ist, liegt im Ermessen des Erstellers, es muss nur auf eine starke Farbabgrenzung geachtet werden. Alle Daten in einem QR-Code haben einen fehlerkorrigierenden Code, welcher bis zu 30 % Verlust des Codes toleriert. Dieser kann dadurch immer noch dekodiert werden und bleibt lesbar. Dies ist zum Beispiel wichtig, wenn der QR-Code verschmutzt wurde. Ihr Zweck und Einsatzgebiet ist vielseitig. Wer heutzutage durch die Straßen geht, wird beim genaueren Betrachten seiner Umwelt QR-Codes an den verschiedensten Stellen entdecken können.

Des Weiteren gibt es noch Abwandlungen des klassischen QR-Codes, die in den letzten Jahren entwickelt wurden.

Es handelt sich dabei um den Micro-QR-Code, welcher über nur einen Orientierungspunkt in der Matrix verfügt und somit kleiner gestaltet werden kann. Dadurch können aber auch weniger Informationen kodiert werden.

Eine weitere Variation ist der Secure-QR-Code. Dieser enthält weitere Funktionen zum Verschlüsseln der Dateninhalte. Entweder kann der gesamte oder auch nur ein Teil des Inhalts für Dritte unlesbar und nur mit Hilfe eines speziellen Lesegeräts sichtbar gemacht werden. Die öffentlich gehaltenen Daten bleiben weiterhin für die normalen Lesegeräte dekodierbar.

Des Weiteren gibt es noch den  iQR-Code, welcher optimierte Eigenschaften des Micro-QR-Codes enthält und erstmals nicht in quadratischer Form auftreten muss (z.B. Rechteck oder zylindrische Form).

Als letzte Variation ist der sogenannte Design-QR-Code anzusehen. Diese Codes sind personalisiert, meistens farbig und mit integrierten Logos versehen (s.Abb.)

 

Zweck/Einsatzgebiete

Die QR-Codes erfüllen ihre Funktion zum Beispiel als Fahrplanauskunft der öffentlichen Verkehrsmittel, als allgemeine Navigationshilfen, zur Markierung von Haustieren (QR-Code auf der Hundemarke) und in der Werbung allgemein, um schnell zusätzliche Informationen bieten zu können.

Des Weiteren gibt es in der vorherrschenden Welt der Smartphones Direktverlinkungen zum AppStore (iOS) oder playStore (Android).

Speziell in FaMI-Betrieben finden sie ihren Einsatz in der Navigation, als Lagepläne oder Informationsmittel für Veranstaltungen (z.B. Codes auf den Plakaten in der SUB Hamburg). Des Weiteren finden sie Verwendung an den Regalen (z.B. in der Lehrbuchsammlung der ULB Dortmund) im Katalog für den Standort, Signatur, Titel und Autor (z.B. in der UB Augsburg).

 

Stärken/Schwächen

Ihre Stärken liegen in der Benutzung und Handhabung. Sie ersetzen das Abtippen von Informationen (z.B. lange URL-Adressen) und führen schneller zum gewünschten Ziel. Die vielen verschiedenen Informationen können komprimiert und leicht zugänglich gemacht und auf allen erdenklichen Medien und Orten platziert werden.

Auf der anderen Seite dürfen diese QR-Codes nicht zu klein gestaltet sein, da sie vom Handy/Lesegerät noch erfasst und gelesen werden müssen. Des Weiteren benötigt man ein lesefähiges Handy mit entsprechender Software, um die Informationen verarbeiten zu können.

Ein weiterer Negativpunkt ist der Virenschutz. Da der Inhalt nicht sofort ersichtlich ist, ist es möglich, in der Verschlüsselung schadhafte Software zu verstecken. Der Anwender gerät dann entweder auf eine virenbehaftete Internetseite oder es werden unentdeckt Funktionen auf seinem Handy ausgeführt. Um dem entgegenzuwirken wurden das Atagging entwickelt. Dies bedeutet, der Inhalt wird zunächst nur angezeigt und nicht ausgeführt, sodass schadhafte Software nicht übergreifen kann und der Nutzer erkennen kann, auf welcher Seite er sich gerade befindet.

 

Fazit

Die QR-Codes lassen sich vorallem im Bereich des Marketings sehr gut einsetzen, die Informationen sind schnell abrufbereit und fast überall platzierbar.

Die Möglichkeiten der Einsetzbarkeit sind kaum begrenzt. Durch die Lizenzfreiheit ist es Jedem möglich, QR-Codes zu generieren und seine gewünschten Informationen zu verbreiten. Durch die voranschreitende Verbreitung der Smartphones sind auch die QR-Codes auf dem Vormarsch.

Es sollte deswegen darauf geachtet werden, dass die hinterlegten Informationen speziell für mobile Geräte geeignet sind, da diese Nutzung die größte Zielgruppe ausmacht. Des Weiteren ist es wichtig, den Viren-/Datenschutz weiterhin zu gewährleisten, um Missbrauch zu vermeiden.

Alles in Allem bieten die QR-Codes vielschichtige Einsatzmöglichkeiten, welche sich in der Zukunft wohl noch verstärken und auch in Bibliotheken nicht mehr wegzudenken sein werden.

 

Quellen

Grafik:http://ebizarchitects.files.wordpress.com/2011/06/design-qr-code-hase.jpg (05.11.13)

http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code (05.11.13)

http://de.wikipedia.org/wiki/Dualsystem (05.11.13)

http://de.wikipedia.org/wiki/Tabelle (05.11.13)

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-Wissen-QR-Codes-Barcode-EAN-6122468.html (12.11.13)

http://qrcode.wilkohartz.de/ (12.11.13)

http://de.wikipedia.org/wiki/Optoelektronisch (26.11.13)

http://log.netbib.de/archives/2011/04/29/qr-codes-im-bibliothekarischen-einsatz/ (19.11.13)

 

Literaturverwaltungsprogramme

I. Was sind Literaturverwaltungsprogramme und wozu dienen sie?

Literaturverwaltungsprogramme, sind Programme, die dabei helfen sollen, Literaturhinweise und Zitate zu verwalten und weiterzuverarbeiten. Besonders von Nutzen sind diese Programme, beim Erstellen Wissenschaftlicher Arbeiten.

Diese Programme sollen also dazu beitragen:

  • wissenschaftliche Publikationen zu erstellen,
  • eigene Literaturbestände zu verwalten,
  • den Überblick über ein Literarisches Thema zu behalten.

Literaturverwaltungsprogramme, bestehen meist aus einer oder mehreren Datenbanken, in der die Referenz auf Originaltexte gespeichert wird – die Originaltexte befinden sich dagegen in Monografien, Sammelwerken, Zeitschriftenaufsätzen und -artikeln, Webseiten etc.
Die Programme sind auch dazu in der Lage, die gesammelten Einträge als Literaturverzeichnis auszugeben. Moderne Programme wie ZOTERO, CITAVI oder EndNot, können häufig in Textverarbeitungsprogramme integriert werden, so dass eine Referenzliste automatisch in einem passenden Format generiert werden kann. Dies verringert die Gefahr des Fehlens von zitierten Quellen.
Auch sind die Programme dazu in der Lage, Daten aus Literaturdatenbanken zu importieren.

 

II. Welches Literaturprogramm ist am besten?

Die meist genutzten Literaturverwaltungsprogramme, sind ZOTERO, Citavi und EndNote. Citavi oder EndNote sind kommerzielle Programme, von denen die meisten Unis eine „Campus- Lizenz“ besitzen.

Das wohl bekannteste Programm, ist Citavi (wird z.B. von der Uni Hamburg zur Verfügung gestellt). Citavi integriert dabei die Literaturverwaltung mit der Organisation von Wissen und Aufgabenplanung – es können bis zu 20 Personen gleichzeitig Daten hinzufügen oder ändern. Allerdings ist die Nutzung relativ teuer (ca. 80€ Einzellizenz) und die Nutzung ist nur mit dem Explorer möglich.

Auch EndNote ist ein kommerzielles Programm, welches in der Funktion ähnlich ist wie Citvai. Hierbei kann über die Vergabe von Schlüsselwörtern auch eine thematisch sortierte Bibliographie erstellt werden. Durch Verknüpfungen, können innerhalb eines Dokuments Quellenangaben in den Text eingepflegt werden und anschließend zu einem Literaturverzeichnis zusammengefügt werden.

Zotero hingegen, ist kostenlos, bietet jedoch dieselben Möglichkeiten, wie kommerzielle Programme. Es unterstützt, ebenso wie Citavi und EndNote, die Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten.

Einen schönen, tabellarischen Vergleich dieser drei Programme in ihren Funktionen, Möglichkeiten, Vor- und Nachteilen, hat die Uni Augsburg erstellt: Vergleich Literaturverwaltungsprogramme

 

III. Funktion von Literaturverwaltungsprogrammen am Beispiel ZOTERO

Allgemeines

  • Entwickler: Center for History and New Media George Mason University, USA
  • Freie, quelloffene Anwendung zum Sammeln, Verwalten und Zitieren verschiedener On- und Offlinequellen
  • Wurde ursprünglich als Erweiterung (AddOn) für den Firefox entwickelt
  • Steht mittlerweile aber auch als browserunabhängige Version zur Verfügung
  • Name leitet sich vom albanischen Wort zotëroj (etwas sehr schnell erfassen, bewältigen) ab.

 

Funktionen

Zotero bietet die Möglichkeit, Webseiten auf bibliographische Inhalte zu untersuchen und diese auch in lokalen Datenbanken zu speichern. Dabei wird eine digitale Kopie der Quelle in der eigenen Bibliothek angelegt.

Mit Hilfe eines  „Identifier„, reicht es schon aus, eine ISBN-Nummer oder eine URL einzutippen, und Zotero fügt das betreffende Buch samt Autor, Verlag und weiteren verfügbaren Angaben in die Literaturliste ein. Für jeden erstellten Eintrag, kann man eine Notiz hinterlegen oder den Eintrag mit weiteren Schlagworten versehen.

Hier ein kurzes Video (leider auf englisch) über die mögliche Nutzung von Zotero

 

Per Drag and Drop lässt sich die erstellte Literaturliste in ein Word Dokument einfügen. Hierbei kann man aus verschiedenen Zitationsstilen wählen – es lassen sich auch Zitationsstile aus verschiedenen anderen Literaturverwaltungsprogrammen im- und exportieren.

 

Auch gibt es bei Zotero die Möglichkeit, eine Gruppe zu erstellen oder sich einer Gruppe anzuschließen und so Literaturlisten zur Verfügung zu stellen oder Projekte gemeinsam zu nutzen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, sich Gruppen anzuschließen um deren Arbeit mit zu verfolgen.

Fazit

Literaturverwaltungsprogramme bieten vor allem für das wissenschaftliche Arbeiten eine sehr gute Möglichkeit, möglichst vollständige und genaue Literaturverzeichnisse zu erstellen. Dies ist vor allem ein Vorteil für Studenten.

Leider sind die meisten Programme kommerziell, also kostenpflichtig und meist sehr teuer. Durch Campus Lizenzen wird dieses Problem nur teilweise bewältigt.                 Eine gute Alternative zu den kommerziellen Programmen Citavi und EndNote ist Zotero. Es ist kostenlos, einfach zu verwenden und bietet dieselben Möglichkeiten wie andere Programme.

 

Quellen:

Filmempfehlungsplattform Moviepilot

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eine Filmempfehlungsplattform

  • Erklärung/Definition

Zunächst erst einmal die Frage: Was ist ein Filmempfehlungsdienst?

Der Begriff erklärt sich eigentlich von allein. „Ein Empfehlungsdienst (englisch Recommender System) ist ein automatisches Verfahren, das ausgehend von vorhandenen Webseiten oder anderen Objekten ähnliche Objekte ermittelt und empfiehlt.“( http://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlungsdienst, 3.12.13)

Moviepilot ist ein Filmempfehlungsdienst, der auf mit Hilfe von sozialer Software persönliche Empfehlungen erstellt und detaillierte Informationen zu Filmen, Serien und Stars und dem Fernseh- & Kinoprogramm liefert. Zusätzlich kann man in der Community mit Freunden kommunizieren, Kritiken lesen, selber schreiben und diskutieren

  • Die Geschichte von Moviepilot

Gegründet wurde Moviepilot 2006 in Kooperation von der Filmverleih- und Filmproduktionsfirma „jetfilm GmbH“ und der Softwarefirma “ Das Büro am Draht GmbH“. Im Februar 2007 nahm die Website im Rahmen der Berlinale ihren Betrieb auf.

Seit 2007 besitzt Moviepilot außerdem einen eigenen YouTube-Channel (http://www.youtube.com/user/moviepiloten). Auf diesem werden wöchentlich Videos z.B. zu den neuesten Kinofilmen oder Making-Offs veröffentlicht.

Im Herbst 2012 gab Moviepilot den Start  ihrer englischsprachigen Website moviepilot.com bekannt, welche sich vor allem auf kommende Filmprojekte konzentriert.

Mit rund 8 Millionen Nutzern ist sie zurzeit die größte Filmempfehlungs-Community in Deutschland. Momentan gibt es über 22 Millionen Filmbewertungen, 600.000 Kurzkritiken und Informationen zu 75.000 Filmen und 4.000 Serien. 2

  • Technik/Nutzung

Um die folgenden Dienste von Moviepilot nutzen zu können, muss man sich zunächst kostenlos registrieren und sein eigenes Profil erstellen. Dazu braucht man lediglich einen Benutzernamen, ein Passwort und eine E-Mail Adresse.

• Filmempfehlungen

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Zur Berechnung der Filmempfehlungen hat Moviepilot gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin einen Algorithmus     entwickelt, der die Filmbewertungen aller Nutzer miteinander vergleicht und auf geschmackliche Übereinstimmungen hin überprüft. Sobald ein Nutzer Filme (mit einer  Punktzahl von 0 – 10) bewertet hat, werden ihm Filme empfohlen, die ihm wahrscheinlich ebenfalls gefallen könnten.

• TV-Tipps

Auf Grundlage der eigenen Filmbewertungen wird einem ein persönliches Fernsehprogramm erstellt.

• Vormerkungen

Man kann sich über das Erscheinen von Kinofilmen, von Filmen auf DVDs und von Sendezeiten im Fernsehen informieren lassen, indem man Filme vormerkt.

• Lieblingskinos

Moviepilot beinhaltet Profile aller Kinos und deren Programm. Man kann seine 7 Lieblingskinos auswählen  und Moviepilot stellt einem, entsprechend dem eigenen Filmgeschmack, Filme, die dort laufen, vor.

• Community

Über die Community kann man sich die Lieblingsfilme von Freunden angucken, sehen welche Filme sie vorgemerkt und rezensiert haben Außerdem gibt es ein Forum in dem man sich über Filme, Schauspieler, Serien und vieles mehr austauschen kann.

Zudem gibt es die Näheberechnung. Zu jedem Film gibt es Kritiken von bekannten Rezensenten und von den Mitgliedern. Über die Näheberechnung werden einem die Kritiken von Leuten gezeigt, die einen ähnlichen Filmgeschmack haben.

• News

Jeden Tag werden neue Nachrichten rund ums Thema Filme online gestellt.

• Listen

Jeder Nutzer kann eigene Filmlisten erstellen, z.B. zum Thema „die besten britischen Serien“ o.ä., die dann von anderen Nutzern eingesehen und bewertet werden können.

• Video on Demand

Auf den Filmdetailseiten finden sich direkte Links zu den Filmen auf den Partnerseiten iTunes und Videoload.

• Persönlicher Newsletter

Moviepilot bietet die Möglichkeit einen wöchentlichen E-Mail-Newsletter zu abonnieren, der einen an Filme die gerade im Kino laufen erinnert und einen über passende Lieblingsschauspieler und Film-News informiert.

• Filmfinder

Der Filmfinder hilft Nutzern dabei neue Filme zu entdecken:  einfach eingeben was man sucht oder nach Genre, Stimmungslage und vielem mehr filtern.

• Eigenes Profil

Im eigenen Profil kann man Informationen über sich selbst und seine Lieblingsfilme, -schauspieler etc. auflisten.

Zusätzlich kann man hier die eigenen Vormerkungen, Listen, Kritiken etc. einsehen und bearbeiten.

  •  Zweck/Einsatzgebiete

1. Allgemein

Für Filminteressierte bietet Moviepilot eine große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten. Sie können sich hier über die neusten   Filme, DVDs, Serien und News informieren lassen und kommen mit anderen Filmliebhabern ins Gespräch.

2. In FaMI-Betrieben

Für Öffentliche Bibliotheken ist dieser Filmempfehlungsdienst sicherlich eine gute Unterstützung bei der Auswahl von Neuerwerbungen. Hier bekommen Mitarbeiter einen guten Überblick über alle (neue, wie alte) Filme und können sich an Bewertungen und Rezensionen ihrer Zielgruppe orientieren. Durch die Kritiken und Bewertungen können Kaufentscheidungen erleichtert werden.

Zusätzlich können Sie sich über die News auf den aktuellen Stand bringen, was Film- & DVDs- & Serienstarts betrifft, und gewinnen so auch Informationen für die Kundenberatung.

Bibliothekare und FAMIs im Bereich Film könnten  hier eine eigene Community aufbauen und sich z.B. über Filmanschaffungen austauschen und Listen zu Themen erstellen (Bsp.: „die beliebtesten Kinderfilme 2013“)

  • Stärken und Schwächen

Filmempfehlungsplattformen, wie Moviepilot,  sind in erster Linie für die private Nutzung von Filminteressierten geeignet. Die User und ihr persönlicher Filmgeschmack stehen ganz klar im Mittelpunkt.

Hier liegt aber auch ganz klar die Stärke dieser Seite! Sie stellt sich optimal auf ihre Nutzer ein, nutzt einen lockeren, persönlichen Umgangston und ist sehr modern gestaltet. Die Seite ist gut strukturiert, einfach zu verstehen und so gut wie selbsterklärend. Man braucht kein Fachwissen um aktiv an seinem Profil zu arbeiten und die Angebote der Seite zu nutzen.

Außerdem werden hier die Meinungen von Filmliebhabern (eine Zielgruppe für Bibliotheken) und von professionellen Kritikern vereint.

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Des Weiteren bietet Moviepilot vielfältige Suchmöglichkeiten, über Genre, Produktionsland  bis zum Erscheinungsjahr.

Man kann sich nicht als Unternehmen „Bibliothek“ anmelden, sondern nur als Einzelperson, also auch z.B. als interessierter FAMI oder Bibliothekar.

Moviepilots größte Schwäche ist jedoch, dass sie sich über Werbung finanziert und diese immer um die eigentliche Website herum platziert ist.

  • Fazit

Moviepilot verbindet Filmliebhaber und bietet ihnen eine Plattform zum aktiven Austausch über Filme.

  • Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Moviepilot (12.11.13)

http://de.wikipedia.org/wiki/Moviepilot (12.11.13)

http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/moviepilot (12.11.13)

http://www.moviepilot.de/pages/faq#was_ist_moviepilot (19.11.2013)

http://blog.moviepilot.de/media/ (26.11.2013)

http://de.wikipedia.org/wiki/Empfehlungsdienst (3.12.13)

Fotosharing – Portale

Was sind Fotosharing-Portale?

Heutzutage klebt man Fotos nicht mehr in Fotoalben ein, sondern meldet sich bei einem Fotosharing-Portal im Internet an, um seine Schnappschüsse mit der ganzen Welt zu teilen. Durch den Wandel der Fotografie von analogen zu digitalen Kameras ist es möglich geworden, Bilder als digitale Datei auf dem Rechner zu speichern und zu verwalten. Und bevor die Bilder vom letzten Urlaub nur auf der Festplatte herumliegen, weil man sie sich ja auch nicht jeden Tag anschauen kann, denkt sich der ein oder andere, dass er sie lieber öffentlich zur Schau stellen und Andere an seinen Urlaubserlebnissen teilhaben lassen möchte. Also treffen sich viele Amateur- oder auch Profifotografen bei flickr und picasa, um sich gegenseitig ihre Bilder zu zeigen und zu kommentieren, wie es für das moderne Web 2.0 üblich ist. Das bringt einem neue Kontakte, viele Tipps und Verbesserungsvorschläge ein oder auch die Einsicht, das man nicht der Einzige ist, der sich für einen guten Fotografen hält. Denn in dem riesigen Pool aus mehr oder weniger guten Bildern kann man schnell von der Flut aus Porträitfotos, Landschaftsaufnahmen und Stillleben überrollt werden.

Fotosharing-Seiten gibt es bereits seit Mitte der 1990er Jahre. Damals waren sie überwiegend für die Online-Bestellung von Drucken gedacht. Einige Jahre später verwandelte sich diese Art des Portals in eine Möglichkeit, einen permanenten Zugriff auf Benutzerfotos zu schaffen. Einen wichtigen Vorteil bringen diese Portale meiner Meinung nach noch mit sich. Wenn man tausende Bilddaten auf seiner Festplatte gespeichert hat und dann der PC aus heiterem Himmel den Geist aufgibt, dann ist alles weg, was eine große Schande wäre, denn nicht jeder kann sich eine teure Datenrettungs-Firma ins Haus holen. Warum speichert man seine Bilder also nicht von vornherein lieber im Internet? Dann kann man von jedem Rechner der Welt darauf zugreifen. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Fotosharing-Portale, drei der bekanntesten möchte ich euch in diesem Beitrag näher vorstellen. Außerdem wäre es interessant zu erfahren ob ihr eure Fotos ebenfalls schon in einem Web-Album verwaltet und wenn ja, wie zufrieden ihr damit seid.

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Das 2002 in Kanada entwickelte Image-Portal flickr.com gehört zu den bekanntesten Portalen und soll laut eigener Aussage den Begriff fotosharing revolutioniert haben. Ursprünglich wurde diese Community gegründet, um Screenshots eines Online-Rollenspiels mit anderen Spielern zu teilen. Der Name flickr ist eine Ableitung von „to flick“ was übersetzt soviel wie „durchblättern“ heißt. Mittlerweile hat flickr rund 77 Millionen Benutzer und pro Minute werden um die 5000 Uploads verzeichnet. Jeder User bekommt bei Anmeldung 1TB freien Speicherplatz für seine Bilder zugesichert. Gegen Bezahlung kann man diesen sogar auf das Doppelte erweitern. Neben Bildern können auch Videos mit einer maximalen Länge von drei Minuten hochgeladen werden. Flickr bietet die Möglichkeit, große Fotosammlungen übersichtlich zu organisieren, in Fotoalben zu ordnen und mit Notizen zu versehen. Es gibt verschiedene Wege seine Bilder ins Portal hochzuladen. Entweder direkt über die Webseite oder auch per E-Mail oder mit einer flickr-App auf dem Smartphone. Zusätzlich kann man seine Bilder von anderen Webauftritten zu flickr verlinken. Wenn man sich aktiv in die Community einbringt, Freunde findet, Bilder zu Sammlungen hinzufügt und seine eigene Meinung zu Bildern Anderer kundtut, kann man auch mit vielen Kommentaren zu seinen Bildern rechnen. Im Gegensatz zu facebook, zum Beispiel, kann man hier seine Bilder unter einer frei wählbaren Lizenz veröffentlichen. Das hat den Vorteil, das man die Rechte an seinen Fotos hat und sich keine Sorgen machen muss, dass sie von Fremden einfach genutzt und verbreitet werden.

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Die Nutzeroberfläche von picasa ähnelt der schlichten Homepage von Google nicht ohne Grund, denn dieses Portal gehört zur weltweit bekanntesten Suchmaschine dazu. Picasa ist eine kostenlose Bildverwaltungssoftware zum Downloaden, mit der man seine Fotos auch öffentlich teilen kann. Um Picasa nutzen zu können, benötigt man ein Google-Konto. Der kostenlose Speicherplatz beträgt 1 Gigabyte, was nicht so umfangreich ist, wie bei flickr, aber für die Fotosammlung einer Privatperson vollkommen ausreicht. Ist das Volumen dann doch erreicht, werden die Bilder automatisch verkleinert. Funktionen wie Gesichtserkennung, Bearbeitungstools und Versendung ganzer Alben machen picasa zu einer umfangreichen Plattform, die aber trotzdem durch einfache Bedienung und übersichtliche Strukturen positiv heraussticht. Ein Nachteil von Picasa ist leider, das man hier keine Lizenz-Auswahlmöglichkeiten hat. Wenn man ein Bild hochlädt, muss man sich entscheiden, ob man es in ein bereits bestehendes Album integrieren oder ein neues Album anlegen möchte und ob das Bild öffentlich zugänglich sein soll oder nur privat für einen selbst. Diese Funktionen kann man später aber immer noch beliebig verändern. Außerdem kann man angeben, wo das Bild aufgenommen wurde oder picasa findet es anhand von hinterlegten Kameradaten selbst heraus und speichert es auf einer Weltkarte auf der man dann seine besuchten Orte ansehen kann. Die Bilder können auch hier mit Tags versehen werden, damit andere User die Bilder leichter finden können. Jedem Bild kann man beliebig viele Tags zuordnen. Wenn man sich auf der Startseite von picasa befindet, werden einem alle Tags angezeigt. Wenn man auf einen beliebigen Suchbegriff klickt, werden einem dann alle Bilder angezeigt, die mit diesem Tag hinterlegt wurden. Diese Funktion kommt einer Art Suchfunktion gleich.

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Instagram ist eine Mischung aus einer App und einem sozialen Netzwerk, das speziell für Apple Produkte wie iPhone und iPad entwickelt wurde, aber seit einiger Zeit auch für Android-Geräte verfügbar ist. Instagram bietet die Möglichkeit, Bilder mit dem Smartphone zu knipsen und an Ort und Stelle zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Die App hat viele Filter im Portfolio mit denen man seinen Schnappschüssen eine Retro-Optik oder einen kunstvollen Charakter geben kann. Die Entwickler haben dabei an alte Sofortbildkameras gedacht und deshalb ist ein wichtiges Merkmal der Instagram-Bilder, dass sie alle quadratisch sind, wie ein Polaroid-Bild. Sieht dann auch das unspektakulärste Foto wie ein Bild aus einer Hochglanz-Zeitschrift aus, kann man es hochladen, eine Bildunterschrift dazuschreiben und seinen Followern auf facebook, twitter etc. mitteilen, dass man gerade seine Kaffeetasse fotografiert und hochgeladen hat. Wer das Bild sieht, kann auf den „Gefällt mir-Button“ drücken oder ein Kommentar abgeben. Zu den beliebtesten Promi-Instagrammern gehört übrigens Justin Bieber mit über 11 Millionen Followern. Aber auch die Bilder weniger bekannter Personen, zum Beispiel von Geschäftsmännern, die beruflich durch die ganze Welt jetten, sind sehr beliebt. Hier kommt es weniger auf die Qualität und Aussage eines Bildes an, als vielmehr um die Erlebnisse und Interessen von Personen, die bildlich festgehalten werden. Was haltet ihr davon, sein Leben in Bildern der Öffentlichkeit zu präsentieren? Geben wir im Internet nicht schon genug von uns preis?

Selbstversuch

Im folgenden Abschnitt berichte ich über meine eigenen Erfahrungen mit einem fotosharing-Portal. Dafür habe ich mich bei flickr angemeldet.

Auf der Startseite wirbt flickr für den unglaublich großen Speicherplatz. Nun gut, den werde ich so schnell wohl nicht voll bekommen, aber ich denke, das dieses Feature für einige Fotografen schon sehr sinnvoll sein kann. Die Anmeldung erfolgt ohne Probleme, entweder über bestehende facebook oder google-Konten oder über yahoo. Allerdings gehören Geburtsdatum und Handynummer zu den Pflichtangaben, was ich persönlich nicht so gut finde. Nach dem Einloggen befinde ich mich auf meinem Profil, das noch leer ist und darauf wartet, mit Fotos gefüllt zu werden. Also los. Der Upload erfolgt bei meinem ersten Bild mit 800 kb sehr schnell. Dann kann ich es bearbeiten, mit Tags versehen, damit andere Leute das Bild auch finden können und eine Beschreibung hinzufügen. Aus folgender Einstellungsoption bin ich jedoch zuerst nicht schlau geworden: Der Lizenz – hier gibt es einfach zu viele Möglichkeiten.

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Ich bin dort jetzt einfach erstmal bei der Standardeinstellung „(Keine) Alle Rechte vorbehalten“ geblieben.

Aber wenn ihr euch die Möglichkeiten einmal auf dem Bild anschaut, seht ihr, dass auf jeden Fall immer eine Namensnennung vorhanden sein sollte. Wenn jemand anders euer Bild nutzen möchte, muss er euren Namen nennen. Außerdem könnt ihr verbieten, dass jemand euer Bild bearbeitet. Die Creative Commons-Lizenz bietet weitere Möglichkeiten an, mit denen der Urheber des Werkes ganz einfach die Nutzungsrechte an Dritte vergeben kann, mit gewünschten Einschränkungen. Hier findet ihr weitere Informationen zu den Creative Commons.

Wie mit dieser Anwendung, muss man sich auch mit einigen anderen Optionen ersteinmal auseinandersetzen. In der oberen Leiste auf meiner Startseite kann ich auswählen, ob ich etwas auf meiner Seite bearbeiten möchte ob ich andere Bilder entdecken oder Freunde hinzufügen möchte. Nach einiger Zeit klickt man sich aber sehr sicher durch diese Funktionen. Ich habe noch nicht genügend Bilder hochgeladen, also lohnt es sich noch nicht ein Album zu erstellen. Ich habe mein Buddy-Icon (Profilbild) und mein Hintergrundbild geändert. Immerhin schon ein Anfang. Aber ich merke, dass ich schon nach dem Hochladen des ersten Bildes süchtig nach Kommentaren werde. Kann nicht bitte jemand mein Bild finden und es kommentieren? Biitteee. Ja, so ist das, wenn man seine Fotos der Öffentlichkeit zugänglich macht. Man möchte die Meinung von anderen hören, ein Lob und ein Like bekommen. Also suche ich schnell auf meinem Rechner nach weiteren Bildern, die ich hochladen kann, von denen ich der Meinung bin, dass sie den einen oder anderen Kommentar bekommen könnten. Aber vorher gebe ich in der Suchfunktion oben rechts doch noch ein paar Stichworte ein, die mir gerade einfallen. Und es kommen so viele, schöne Bilder. Ich gucke und gucke und habe schon bald meine ersten Favoriten angeklickt und Fotografen, denen ich folgen möchte. Damit man sich einen Überblick verschaffen kann, ob seine Bilder bei der Community Anklang finden, kann man Auswertungen davon machen, wie häufig ein Bild angesehen oder als Favorit markiert worden ist.

Insgesamt finde ich, je mehr ich mich damit beschäftige, das Flickr ein umfangreicher Dienst für die Fotoverwaltung ist und einige gute Features zu bieten hat. Auf jeden Fall hat mich jetzt das Fieber gepackt und ich werde hin und wieder Bilder von mir online stellen.

Fazit

Ich bin der Meinung, dass solche Fotosharing-Portale eine gute Möglichkeit bieten, seine Bilder im Internet zu verwalten und anderen zu zeigen. Viele Hobbyfotografen haben auch Bilder auf ihrer Festplatte liegen, bei denen es sich lohnt, sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nachteile gibt es keine schwerwiegenden, jeder Fotograf muss nur für sich das richtige Portal aussuchen, da lohnt es sich auch, verschiedene zu testen. Instagram würde ich jetzt nicht unbedingt zu den professonellen Fotosharing-Seiten dazuzählen, da es hier einfach andere Prioritäten gibt, aber auch dort hat man die Möglichkeit, seine Welt anhand von Bildern darzustellen und zu veröffentlichen.

Übrigens sind diese Fotosharing-Dienste auch für die Öffentlichkeitsarbeit eurer Bibliotheken interessant. Was würdet ihr z.B. von einer virtuellen Tour durch eure Räumlichkeiten halten? Das könnte doch schon einen ersten Eindruck über die Angebote und die Atmosphäre in der Bibliothek verschaffen. Außerdem könnten dort Flyer zu Veranstaltungen veröffentlicht werden. Sofern die Persönlichkeitsrechte geklärt sind, könnte man aber auch die Bibliothekare und Famis bei ihrer täglichen Arbeit mit der Kamera verfolgen. Ich denke, da gäbe es schon einige gute Möglichkeiten und so ein Portal ist für viele Unternehmen sicher ein guter Kanal für die PR-Arbeit.

Quellen:

http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/fotodienste-die-besten-fotosharing-portale/8232144.html

http://www.computerwoche.de/a/10-fotosharing-portale-im-vergleich,2501917

http://www.flickr.com/

http://instagram.com/#

http://picasa.google.de/intl/de/

http://www.bibliotheksportal.de/themen/web20/flickr.html

http://www.dslr-free.de/tests-erfahrungen/flickr-und-picassa-im-vergleichund/

Pinterest

pinterest-logo

Aufbau des Artikels:

1.            Definition und Erläuterung

2.            Funktionsweise

3.            Einsatzgebiete

4.            Stärken und Schwächen

7.            Fazit

8.            Quellen & weiterführende Links

Definition und Erläuterung:

Pinterest.com ist ein soziales Netzwerk, das darauf basiert Bilder hochzuladen und zu teilen. Der Name Pinterest setzt sich aus den englischen Begriffen „pin“ und „interest“ zusammen, welche „anheften“ und „Interesse“ bedeuten.

Die Inhalte müssen nicht unbedingt Fotos sein, man kann auch Zeichnungen, Grafiken oder kurze Texte, an virtuelle Pinnwände heften und so mit anderen teilen.

Die Pins sind gleichzeitig Links zu den Internetseiten, von denen sie ursprünglich stammen. Man kann auf der eigenen Homepage auch die Möglichkeit hinzufügen die veröffentlichten Bilder direkt zu pinnen. Dann erscheint dort ein „Pin it“-Button und Leute, die die Seite verfolgen können die Bilder weiterverbreiten.

Funkionsweise:

Es gibt verschiedene Funktionen, die man nutzen kann. Zunächst muss man sich jedoch ein Konto anlegen, eine anonyme Nutzung ist kaum möglich. Zur Anmeldung muss man einfach nur eine E-Mail-Adresse angeben. Man kann ein eigenes Profil mit einem kurzen Text und einem Profilbild (z.B. Logo) anlegen.

Dann kann man verschiedene „Pinnwände“, also im Prinzip Ordner, erstellen. Diese können für alle Nutzer zugänglich oder privat sein. Auch für diese sollte man eine kurze Beschreibung und ein passendes Titelbild aussuchen. Man sollte außerdem auf einer Pinnwand immer ein bestimmtes Thema behandeln und möglichst nicht davon abweichen.
Um diese Ordner zu füllen, sucht man auf der Seite nach Bildern, die zu dem selbstgesuchten Thema passen. Die Suche funktioniert über den Suchschlitz oben links. Man kann dort Begriffe eingeben und danach eingrenzen ob man nur Bilder, Pinnwände oder Pinner sucht. Es gibt aber auch die Möglichkeit in Kategorien zu stöbern.

Hat man ein Bild ausgewählt, erscheint es in Vollansicht.

Pinterest1

Über dem Bild sind mehrere Buttons, darunter werden Kommentare angezeigt. Neben und unter dem Bild werden noch ähnliche Pins, Pinnwände und Pinner angezeigt. So kann man sehr gut stöbern.
Über dem Bild gibt es einen Button der „Pin it“ heißt, wenn man darauf klickt fügt man das Bild einer eigenen Pinnwand zu. Man kann auswählen auf  welcher der eigenen Pinnwände man es pinnen möchte.
Man kann auch von fremden Internetseiten Bilder auf Pinterest hinzufügen, wenn diese einen „Pin it“-Button in ihre Seite integriert haben.
Außerdem kann man, zusätzlich zum „pinnen“, aber auch unabhängig davon, Bilder kommentieren.
Eine weitere Möglichkeit ist „Gefällt mir“, ebenfalls in der Leiste über dem Bild, anzuwählen.
Der dritte Button über dem angezeigten Bild ist ein Link zur Website, von der das Bild ursprünglich stammt.
Man kann, über „Pinnwände folgen“, ganze Pinnwände abonnieren. Auf der Startseite bekommt man die neuen Pins dieser Nutzer sofort angezeigt. Man kann einer Person und somit allen ihren Pinnwänden oder auch einzelnen Pinnwänden folgen.
Außerdem kann man Bilder auf Pinterest direkt hochladen und die eigenen Pins auf einer Karte markieren.
Es ist möglich über „Freunde finden“ eine Verknüpfung zu Facebook zu erstellen und sich über Facebook und Twitter anzumelden. Außerdem kann man Pinterest auch mit Google+, GMail oder Yahoo verbinden.

Einsatzgebiete:

Allgemein:
Momentan wird Pinterest häufig zur Bewerbung von Firmen und Produkten, aber vor allem auch privat genutzt. Viele Nutzer laden Bilder ihrer selbstproduzierten Arbeiten hoch.
Die meisten Nutzer sind weiblich, was sich in den beliebtesten Kategorien wiederspiegelt, z.B. Backen, Kochen, Fotographie, Frisuren, Basteleien.
Besonders für Unternehmen, die sowieso viel Bildmaterial haben eignet sich Pinterest als Marketinginstrument.

Bibliotheken:
Bibliotheken können über Pinterest inbesondere Neuerwerbungen präsentieren. Man kann auch  Fotos aus der Bibliothek oder Zweigestellen posten. Da man diese auch mit einer Karte verbinden kann wäre das auch sehr gut für Projekte wie Sommerleseclubs u.ä. geeignet, die stadtteilübergreifend stattfinden.
Besonders gut kann man auch Fotos von Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen und Projekten veröffentlichen. Sehr schön ist z.B. die Ergebnisse von Bastelnachmittagen mit Kindern zu präsentieren und so auch Ideen und Anregungen mit anderen Bibliotheken zu teilen. Man könnte so z.B. auch eine Pinnwand mit Ideen für bestimmte Zielgruppen, wie z.B. Projekte oder Basteleien für Jungs, erstellen.
Eine weitere Option ist Lieblingsbücher oder aktuell gelesene Bücher der Mitarbeiter zu zeigen, am besten mit einem kurzen Kommentar des Lesenden.
Außerdem kann man Buchlisten mit kurzen Inhaltsangaben zu bestimmten Themenbereichen (z.B. Mobbing) erstellen und mit Buchcovern anzeigen.

Dies sind vornehmlich Möglichkeiten für öffentliche Bibliotheken, aber auch wissenschaftliche Bibliotheken haben Inhalte, die sie auf Pinterest veröffentlichen könnten. So hat zum Beispiel die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sehr schöne Digitalisate von alten Karten, Drucken und anderen Bildern. So könnte man vielleicht eine „Hamburg im Wandel der Zeiten“-Pinnwand machen auf der man schöne Bilder und Karten Hamburgs veröffentlicht.

Beispiele für Bibliotheken, die Pinterest nutzen sind:
Thomas B. Norton Public Library
Beverly Public Library
Spruce Grove Public Library
Winchester Library
Burlington Public Library
Princeton Public Library
Olin College Library

Stärken und Schwächen:

Pinterest eignet sich gut zur Ergänzung bereits bestehender Social-Media-Marketingstrategien. Da man eine Verbindung zur eigenen Website, Facebook und Twitter anlegen kann, lässt sich so besonders flächendeckend arbeiten. Man sollte Pinterest nur zum Marketing einsetzen, wenn man genug Zeit und Personalressourcen hat. Es ist wichtig, dass auf allen Plattformen möglichst täglich und netzwerkübergreifend (also gleichzeitig auf Facebook, Twitter und Pinterest) gepostet wird und dass man die Posts gut verlinkt.
Da auf Pinterest sehr Bildbasiert gearbeitet wird, ist es nicht gut zur Vermittlung von Sachinformation geeignet. Man sollte sich dort eher auf einen unterhaltenden Aspekt konzentrieren. So kann man Nutzer auf die eigene Website, die mit den wichtigen Sachinformationen gefüllt ist, aufmerksam machen.
Pinterest ist also vor allem zur Verbesserung der Reputation geeignet und um Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken. Die Seite stößt jedoch an ihre Grenzen, wenn es um Sachinhalte wie Informationen zur Nutzung oder Ähnliches geht.

Fazit:

Man sollte sich als Bibliothek gut überlegen, ob man Pinterest nutzen möchte und bereits vorher ein Konzept ausarbeiten. Dieses sollte Ideen für Pinnwände und Pins oder andere Nutzungsmöglichkeiten und Verknüpfungen beinhalten. Stellt man bei der Erstellung des Konzeptes fest, dass man nicht genug Inhalte hat oder das der Arbeitsaufwand unverhältnismäßig groß und nicht zu bewältigen ist, so sollte man davon absehen Pinterest zu verwenden.

Quellen und weiterführende Links:

www.unternehmer.de

www.karrierebibel.de

wikihow.com

slideshare.net

wikipedia